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Film-Lobby: Mit Pelé gegen Raubkopien

Fußball-WM soll auch im Kampf gegen kopierte Filme helfen. Die US-Filmlobby will den Trubel um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 für die eigenen Ziele nutzen. Dazu hat die Motion Picture Association of America (MPAA) Pelé angeheuert, der sich in Werbespots gegen unerlaubte Kopien ausspricht.
/ Jens Ihlenfeld
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Während des Turniers sollen die Spots mit Pelé nicht nur bei diversen US-Sendern zu sehen sein, auch Europa, Asien und Lateinamerika hat die MPAA damit im Visier. Sie setzt auf die weltweite Bekanntheit des Fußballers, dessen Name mit dem Faiplay-Gedanken verbunden sei, so der Verband. Dem einen oder anderen wird Pelé aber auch noch aus einer Werbung für Viagra in Erinnerung sein.

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Illegale Filmkopien würden Arbeitsplätze gefährden, so Pelé in dem Spot, den die MPAA als ihren neuen Mitspieler im Team begrüßt. Zudem verweist der Verband auf Pelés eigene Erfahrungen mit illegalen Filmkopien, wurden Kopien seines im Jahr 2004 erschienen Films "Pelé Forever" doch vor allem in Lateinamerika auf den Straßen angeboten.

Der typische "Film-Pirat", so die MPAA, sei männlich, zwischen 16 und 24 Jahre alt und lebe in städtischen Regionen. Genau diese Zielgruppe will die Industrievereinigung mit Pelé ansprechen. Unter mpaa.org(öffnet im neuen Fenster) steht der Spot auch zum Download bereit.


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