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Patent: Faltbare Gehäuse und Displays für Handhelds

Sony entwickelt elektrisch versteifbares Polymer. Japanische Forscher haben ein Polymer entwickelt, das sich vom flüssigen Zustand direkt in einen festen überführen lässt, wenn eine Spannung anliegt. Das Material soll beispielsweise klein zusammenlegbare Geräte ermöglichen, die so leicht in die Tasche gesteckt werden können.
/ Nico Ernst
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Im Gegensatz zu elektronischem Papier, das sich bisher nur rollen und nicht wirklich knicken lässt, soll das neue Material vollständig flexibel sein. Wissenschaftler von Sony haben es laut New Scientist(öffnet im neuen Fenster) aus Aluminiumsilikat gefertigt, das als Suspension in Silikat-Öl gelöst ist. Durch das Gel ziehen sich leitfähige, aber flexible Bänder.

Wird an diese eine Spannung angelegt, soll sich das Material innerhalb von Millisekunden versteifen, indem die Partikel verklumpen. Die Spannung soll zudem auch recht gering sein, so dass sie vom Akku eines mobilen Geräts gespeist werden könnte. Der Effekt ähnelt anderen Materialien, die beim Anlegen von wenig Energie den Aggregatszustand wechseln, etwa den in Apotheken erhältlichen Wärme-Pads, bei denen aber durch das Knicken eines Blechs – und damit einen mechanischen Schock – die Reaktion ausgelöst wird.

Sony wurde das Patent(öffnet im neuen Fenster) bereits erteilt – noch ist aber nicht bekannt, ob und wie sich die Erfindung in marktreife Produkte umsetzen lässt.


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