Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Demonstrationen gegen DRM in den USA

Proteste vor Apple-Stores. In mehreren Städten der Vereinigten Staaten haben am vergangenen Wochenende Aktivisten Protestkundgebungen gegen mit "Digital Rights Management" geschützte Musik veranstaltet. Die Demonstranten verteilten Flugblätter und versuchten, Passanten über eine befürchtete Einschränkung ihrer Rechte aufzuklären.
/ Nico Ernst
72 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Zu den Protesten hatten mehrere populäre Webseiten, wie etwa das aus einem Blog hervorgegangene Online-Magazin BoingBoing(öffnet im neuen Fenster) , aufgerufen. Auch Redakteure der Zeitschrift "MaximumPC" beteiligten sich in San Francisco an den Kundgebungen. Daneben fanden Aktionen vor Apple-Stores in anderen Städten wie Chicago, New York und Seattle statt. Apple ist auch in den USA mit seinem "iTunes Music Store" der größte Vertreiber von DRM-geschützter digitaler Musik. Das Unternehmen hatte sich unter anderem durch die Reduzierung der erlaubten Kopien der Originaldateien von zehn auf sieben Exemplare Kritik zugezogen.

Die Demonstranten verteilten ausgedruckte Texte mit Informationen zu DRM und hatten auch die von der Webseite Defectivebydesign(öffnet im neuen Fenster) im Design der Apple-Anzeigen gestalteten Protestplakate dabei. Darin werden die bekannten weißen Kopfhörerkabel als Fesseln für die Silhouetten-Gestalten verwendet.

In den USA formiert sich bereits seit längerem Protest gegen DRM-Systeme. Zu den Demonstrationen hatten neben den genannten Webseiten auch die "Electronic Frontier Foundation" und die Studentenbewegung "Free Culture" aufgerufen.


Relevante Themen