• IT-Karriere:
  • Services:

Bundesliga: Gucken zum Start viele in die Röhre?

Verhandlungen mit Kabel Deutschland und Kabel Baden-Württemberg dauern an

Ein Großteil der Bundesliga-Fans kann womöglich ab August die Spiele der Fußball-Bundesliga nicht live über Arena schauen. Die Verhandlungen mit Kabel Deutschland (KDG) und Kabel Baden-Württemberg ziehen sich hin. Die beiden bedienen zusammen rund 58 Prozent aller Kabelhaushalte in Deutschland.

Artikel veröffentlicht am , nz

Wie viele Fußballfans ab August die neue Bundesliga-Saison live schauen können, ist offenbar noch längst nicht sicher. Möglicherweise kann der neue Sender Arena, der sich die Liverechte gesichert hat, die Spiele nicht bundesweit über Kabel zeigen, berichtet das Handelsblatt. "Es kann durchaus sein, dass es nicht mehr bis zum Anpfiff klappt", zitierte das Blatt Kreise eines süddeutschen Kabelkonzerns.

Stellenmarkt
  1. INSYS MICROELECTRONICS GmbH, Regensburg
  2. Haufe Group, Bielefeld

Schon seit mehreren Monaten verhandelt demnach Arena - die Tochter des Kabelkonsortiums Unity Media, zu dem Ish, Iesy und Tele Columbus gehören - mit Kabel Deutschland (KDG) und Kabel Baden-Württemberg, die zusammen 58 Prozent des deutschen Kabelnetzes abdecken. In den Gesprächen geht es um die Verteilung der Kosten. Bisher haben sich die Parteien nicht geeinigt. "Wir werden die Bundesliga nicht um jeden Preis zeigen", sagte ein KDG-Sprecher der Zeitung.

Sollte sich Arena mit den Konkurrenten der Muttergesellschaft nicht einigen, würde ein Großteil der Zuschauer bei der Bundesliga leer ausgehen. Die zu Unity Media gehörenden Kabelnetzbetreiber erreichen nur gut ein Viertel aller deutschen Haushalte. Die Unsicherheit sorgt dem Bericht zufolge für zunehmende Unruhe bei den Fußballklubs. "Die Deutsche Fußball-Liga wird ihren Druck auf Arena verstärken", sagte ein nicht namentlich genannter Fußballmanager in München dem Handelsblatt.

Arena-Chef Christoph Bellmer kann sich indes auch einen Saisonstart ohne Kabel Deutschland vorstellen, wie er dem Bericht zufolge sagte. Bisher kann Arena die Live-Übertragung der Bundesliga-Spiele nur über Satellit garantieren. Mit dem Satellitenbetreiber SES Astra wurden bereits Verhandlungen über Kapazitäten abgeschlossen, die Gespräche mit dem Betreiber Eutelsat laufen noch. "Ich gehe davon aus, dass wir in Kürze mit Eutelsat eine Lösung haben", sagte Bellmer.

Arena zeigt ab August für 14,90 Euro im Monat alle 612 Spiele der ersten und zweiten Bundesliga. Neben einem Kabel- oder Satellitenanschluss braucht der Kunde einen Decoder, um das Signal zu empfangen. Wie viele Kunden Arena bereits geworben hat, wollte Bellmer nicht sagen. Laut Branchenkreisen werden es zum Saisonstart weniger als 300.000 sein. Eine Studie der Fußball-Liga schätzt das Potenzial der Bundesliga im Pay-TV auf sieben Millionen Abonnenten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,99€
  2. (-70%) 4,50€
  3. 80,99€

Premiereseher 26. Jun 2006

Wer diese mitmacht, ist eh selber Schuld. Gut, habe auch ein Jahr zu hohe Preise...

ThadMiller 13. Jun 2006

Richtig... und eine andere Verschlüsselung.

KalleWirsch 12. Jun 2006

Jetzt passiert genau das, was eigentlich immer verhindert werden sollte: Unternehmen...

Joey 12. Jun 2006

öffentlichen-rechtilichen rulez!!!

Lall 12. Jun 2006

Du meinst wohl eher Arena go home.


Folgen Sie uns
       


Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test

Der Samsung CRG9 ist nicht nur durch sein 32:9-Format beeindruckend. Auch die hohe Bildfrequenz und sehr gute Helligkeit ermöglichen ein sehr immersives Gaming und viel Platz für Multitasking.

Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test Video aufrufen
Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

Fritzbox mit Docsis 3.1 in der Praxis: Hurra, wir haben Gigabit!
Fritzbox mit Docsis 3.1 in der Praxis
Hurra, wir haben Gigabit!

Die Fritzbox 6591 Cable für den Einsatz in Gigabit-Kabelnetzen ist seit Mai im Handel erhältlich. Wir haben getestet, wie schnell Vodafone mit Docsis 3.1 tatsächlich Daten überträgt und ob sich der Umstieg auf einen schnellen Router lohnt.
Ein Praxistest von Friedhelm Greis

  1. Nodesplits Vodafone bietet 500 MBit/s für 20 Millionen Haushalte
  2. Sercomm Kabelmodem für bis zu 2,5 GBit/s vorgestellt
  3. Kabelnetz Die Marke Unitymedia wird verschwinden

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

    •  /