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Superakku für ewiges Leben von Handy, PDA und Co.

Nanotechnologie beschert schneller ladende und langlebigere Akkus

Das MIT (Massachusetts Institute of Technology) forscht an einem Superakku, der die Akkuladezeit verkürzen und die Lebensdauer der Energiezellen in Kleingeräten wie PDAs, Smartphones, Handys oder MP3-Playern verlängern soll. Mit Hilfe von Nanotechnologie und Kondensatoren soll die Speicherkapazität erhöht werden.

Artikel veröffentlicht am , yg

Wiederaufladbare Akkus arbeiten auf der Basis chemischer Reaktionen. Damit kann auf effiziente Weise sehr viel Energie gespeichert werden. Doch der Akku verliert kontinuierlich an Leistung, so dass dieser irgendwann ausgewechselt werden muss. Kondensatoren dagegen speichern Energie in einem elektrischen Feld zwischen zwei Metallelektroden. Problematisch bei Kondensatoren ist, dass die Speicherfähigkeit proportional zur Oberfläche der Elektroden ist, so dass auch ausgefeilte Kondensatoren 25-mal weniger Energie speichern können als vergleichbare chemische Energieträger.

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Die MIT-Forscher haben dieses Problem nun gelöst, wie das amerikanische Wissenschaftsmagazin ScienCentralNews berichtet. Die Wissenschaftler setzen auf Millionen feinster Nanoröhrchen. Jede Röhre ist 30.000-mal dünner als ein menschliches Haar. Durch die feinen Röhrchen, die die Elektroden wie einen Pelz umkleiden, wird die Oberfläche der Elektroden vergrößert und damit kann der Kondensator mehr Energie speichern. Damit verbindet die Entwicklung die Leistungsfähigkeit heutiger Akkus mit der Langlebigkeit von Kondensatoren. Darüber hinaus soll das neue Laden nicht wie bislang Stunden, sondern nur wenige Sekunden dauern.

Neben der Turboladezeit hat der Powerakku auch positive ökologische Auswirkungen: Es fällt weniger Akkuabfall an, entsprechend weniger giftige chemische Stoffe wie z.B. Cadmium müssen entsorgt werden. Die Erfindung übersteht mehrere 100.000 Ladevorgänge und hält damit in der Regel sogar länger als die Geräte, mit denen sie erworben wurde. Diese Tatsache würde es jedoch wünschenswert machen, dass alle wiederaufladbaren Nano-Kondensatoren das gleiche Format hätten, so dass sie nicht mit dem Gerät zusammen im Müll landen.

Die Forscher erwarten, dass sie bereits in den nächsten Monaten einen ersten Prototypen vorstellen können. Marktreif könnte der Superakku in etwa fünf Jahren sein.



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Der Kaiser! 25. Dez 2009

Wo kann mans kaufen? Wieviel kostet das? Siehste mal..

Soulhunter 25. Dez 2007

Jeder kennt den Effekt... Wenn man einen Akku lädt wir er warm, mitunter sogar verdammt...

:-) 11. Jun 2006

...schwer zu sagen. Als Alternative sehe ich nur das Kaltverschweißen.

andreasm 11. Jun 2006

Mir gefällt das cligge am besten. Englisch kombiniert mit meinem saarländischen...


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