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Für Spiel und Büro: Überarbeitete Breitbild-LCDs von Dell

2407WFP löst 2405FPW ab, 2007WFP tritt die Nachfolge des 2005FPW an. Wer sich intensiv nach Breitbild-LCDs mit 20 Zoll und mehr umschaut, dürfte auch schon auf Dells Angebote gestoßen sein, die in Foren nicht nur wegen ihrer günstigen Preise viel diskutiert werden – so gab es in der Vergangenheit Berichte über Ausleuchtungsprobleme bei einigen Geräten. Nun liefert Dell die neue Generation seiner 20,1- und 24-Zoll-LCDs der "Ultrasharp"-Serie aus, zwei davon mit 16:10- und eines mit 4:3-Bildformat. Die neuen Breitbild-Flachbildschirme fallen dank ihrer HDCP-Unterstützung auf, die für die Filmwiedergabe von HD DVD und Blu-ray relevant ist.
/ Christian Klaß
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In Anbetracht des weiter wachsenden Interesses an Breitbild-Displays dürften vor allem die Dell-Geräte "2007WFP" (20 Zoll) und "2407WFP" (24 Zoll) relevant sein. Anders als das 4:3-LCD "2007FP" verfügen sie neben einer Bild-in-Bild-Funktion über einen DVI-Eingang, der sowohl ungeschützte als auch verschlüsselte (HDCP) digitale Videosignale versteht. Damit sind die beiden schon vom Format her passenden Breitbild-LCDs auch für die Wiedergabe von Blu-ray- und HD DVDs gewappnet; die Filmindustrie fordert bei digitaler Ausgabe von hochauflösenden Videos eine Verschlüsselung, ohne sie bleibt das Bild schwarz.

Beim 20-Zoller 2007WFP handelt es sich um den Nachfolger des 2005FPW. Beide warten mit 1.680 x 1.050 Bildpunkten und einer Leuchtstärke von 300 cd/qm auf. Von 600:1 auf 800:1 angehoben wurde das Kontrastverhältnis, der Blickwinkel wuchs minimal vertikal und horizontal von 176 auf 178 Grad. Bei den Schnittstellen werden weiterhin ein Cinch- und S-Video-Eingang, VGA und DVI unterstützt, Letzteres wie oben erwähnt nun auch inkl. HDCP.

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Der 24-Zoller 2407WFP löst hingegen den 2405FPW ab. Auch hier hat sich an der Auflösung (1.920 x 1.200 Bildpunkte, WUXGA+), dem Kontrastverhältnis (1.000:1), dem 178-Grad-Blickwinkel und dem in das Gehäuse integrierten 9-in-1-Speicherkartenleser nichts geändert. Die Helligkeit wurde den Datenblättern zufolge leicht reduziert: Statt 500 cd/qm sind es beim 2407WFP lediglich 450 cd/qm, was sich positiv, wenn auch nur minimal auf den Kontrast bei Filmen oder Spielen auswirken könnte. Die Schnittstellenausstattung umfasst beim 2407WFP je einmal DVI+HDCP, VGA, Komponente und S-Video. So lassen sich etwa auch Spielekonsolen mit analogen Ausgängen anschließen, wobei Dell eine gute Skalierung verspricht.

Dell gibt für die drei neuen 20,1- und 24-Zoll-LCDs eine Reaktionszeit von 16 ms für Schwarz-Weiß-Wechsel (black-to-white) an. Wenn Dell nur einen einzelnen Wert nennt, soll damit mittlerweile nur noch der konservative Wert, der Schwarz-Weiß-Wechsel, gemeint sein. Damit will Dell Verwirrung beim Kunden vermeiden, doch ist in Europa eher die Angabe des Grau-zu-Grau-Wertes die Norm. Zudem springt der Hersteller in seinen Datenblättern immer noch wild zwischen dem Schwarz-Weiß- und dem eindrucksvoller klingenden Grau-zu-Grau-Wechsel hin und her. Zumindest für den 24-Zoller 2407WFP nennt Dell einen Grau-zu-Grau-Wert von 6 ms, beim Vorgänger waren es noch 12 ms.

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Das unter der Modellbezeichnung 2007FP geführte neue 4:3-Gerät ist der Nachfolger des 20,1-Zollers 2001FP und bietet mit 1.600 x 1.200 die gleiche Auflösung und die gleiche Reaktionszeit (16 ms) wie das alte Gerät. Das Kontrastverhältnis liegt beim neuen 20-Zoll-LCD bei 800:1, während der Vorgänger 400:1 erreicht. Die Helligkeit liegt bei 300 cd/qm, 50 cd/qm höher als beim 2001FP. Auch hier wurde der Blickwinkel von 176 auf 178 Grad ausgeweitet. An den Schnittstellen wurde nichts verändert, es gibt normales DVI und VGA.

Die neuen Flachbildschirme unterscheiden sich optisch hauptsächlich beim edler wirkenden Standfuß von ihren Vorgängern – ansonsten bleibt es beim schwarzen oder silbernen Plastikrahmen um das Panel. Der höhenverstellbare Standfuß erlaubt es, das Panel zu neigen, schwenken und kippen. Als USB-2.0-Hubs können auch Dells neue LCD-Produkte wieder dienen. Die Zielgruppe für die neuen Geräte ist breit, sowohl Privat- als auch Unternehmenskunden sollen angesprochen werden, die Displays eignen sich Dell zufolge für CAD/CAM, Content-Management, Videoschnitt, Bildbearbeitung und Spiele.

Dells 24-Zoll-Flachbildschirm Ultrasharp 2407WFP ist seit kurzem für 1.124,- Euro zu haben. 613,- Euro werden für die kleinere 20-Zoll-Breitbilddiagonale des Ultrasharp 2007WFP fällig. Beim 4:3-20-Zoller Dell Ultrasharp 2007FP fallen 660,- Euro an. Dazu müssen in der Regel noch die Versandkosten addiert werden. Als optionales Zubehör wird ein Lautsprechersystem zum Anklemmen an den Standfuß angeboten.


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