Abo
  • Services:

Neue Touchscreen-Technik macht Kalibrierung überflüssig

Touchscreen erkennt Berührungen anhand von Geräuschen

Der Touchscreen-Hersteller Elo TouchSystems hat eine neuartige Technik vorgestellt, bei der die sonst übliche Kalibrierung eines Touchscreens entfällt. Dazu hat der Hersteller bisherige Touchscreen-Technik mit einer Tonerkennung kombiniert, um Berührungen anhand von Geräuschen zu erkennen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Touchscreen-Technik von Elo TouchSystems wird als "akustische Impulserkennung" (Acoustic Pulse Recognition - APR) bezeichnet und besteht aus vier Signalumwandlern an den Kanten der Touchscreen-Glasscheibe. Diese Transducer genannten Wandler registrieren Berührungen auf der Glasfläche. Denn eine Berührung auf dem Glas erzeugt an allen Stellen ein einzigartiges Geräusch, beschreibt Elos Produkt Manager Michael Bartelmeß das Verfahren.

Stellenmarkt
  1. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart
  2. Robert Bosch GmbH, Waiblingen

Dieser Berührungsklang wird von einem Controller digitalisiert und mit einer Liste bekannter Klangdaten für jede Stelle auf der Glasfläche verglichen. Findet der Controller eine Übereinstimmung, springt der Cursor unverzüglich zu der berührten Position. Laut Bartelmeß haben frühere Versuche, die Position einer Berührung mittels Mikrofonen zu bestimmen, auf aufwendige und teure Signalverarbeitung gesetzt und auf jegliche Referenzdaten verzichtet.

Der Vergleich mit Klangdaten und der Verzicht auf die Errechnung mittels Signalverarbeitung soll einen kosteneffizienten Einsatz der Technik ermöglichen. Elo TouchSystems will die APR-Technik erstmals ab September 2006 im 15-Zoll-Touchmonitor 1529L integrieren. Ein Preis für das Gerät ist noch nicht bekannt.

Die APR-Technik soll sowohl für großflächige als auch kleine Touchscreens geeignet sein und benötigt nur 5 mm breite Ränder als Abdichtungsbereich. Dadurch lassen sich mehrere Touchscreens direkt nebeneinander positionieren und auch ein Einsatz in PDAs und Smartphones ist denkbar. Als erste Einsatzfelder sieht der Hersteller zunächst den Gastronomiebereich sowie Verkaufsautomaten in Flughäfen, Bahnhöfen, Kinos oder anderswo.

Elo TouchSystems will die APR-Technik ab dem 7. Juni 2006 auf der SID (Society for Information Display) im kalifornischen San Francisco vorstellen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)

SteaK 14. Nov 2007

Der Unterschied liegt ganz einfach in der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle auf dem...

Lall 09. Jun 2006

Er meinte wahrscheinlich Scheißen. Offenbar gehört er zu der Sorte Mensch, bei der es...


Folgen Sie uns
       


Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live

Wir zeigen uns enttäuscht von fehlenden Infos zu Metroid 4, erfreut vom neuen Super Smash und entzückt vom neuen Fire Emblem.

Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /