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Ziele für die Linux Standard Base 3.2 festgelegt

Treffen der LSB-Arbeitsgruppe in Boston

Auf dem LSB Summit 2006 in Boston haben die an der Entwicklung der Linux Standard Base (LSB) Beteiligten über die nächsten Versionen des Standards diskutiert. Dabei legten sie auch die Ziele für die kommende LSB 3.2 fest und stellten klar, dass die LSB kein Platz sei, um bestimmte Techniken zu fordern, um diese zum Standard zu machen. Stattdessen soll sich die LSB nach der Entwicklung richten, auftauchende Techniken betrachten und dann eventuell in die LSB integrieren.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Linux Standard Base wird im Rahmen einer Arbeitsgruppe der Free Standards Group entwickelt, um die interne Struktur von Linux-Systemen zu standardisieren. So legt sie beispielsweise fest, welche Bibliotheken in welcher Version vorhanden sein müssen und wie die Dateisystem-Hierarchie auszusehen hat. Damit möchte die Free Standards Group unter anderem sicherstellen, dass LSB-konforme Anwendungen auf allen zur LSB kompatiblen Linux-Distributionen laufen.

Inhalt:
  1. Ziele für die Linux Standard Base 3.2 festgelegt
  2. Ziele für die Linux Standard Base 3.2 festgelegt

Der LSB Summit, ein Treffen der an der Entwicklung der LSB Beteiligten, fand Anfang Juni 2006 in Boston statt. Mit dabei waren neben Firmen wie Red Hat, Novell, IBM, Intel und Canonical auch Projekte wie KDE und X.org. So war auch der KDE-Entwickler Aaron Seigo dabei und berichtet in einer E-Mail an die KDE-Entwickler-Mailingliste über die auf dem Summit besprochenen Themen.

Besonders die Ziele der nächsten LSB-Version 3.2 standen auf dem Summit zur Diskussion und wurden festgelegt. So soll die nächste Version der Linux Standard Base den GCC 4.1 und die Libstdc++ v7 beinhalten. Auch die Glibc 2.4 soll Bestandteil der Spezifikation sein. Darüber hinaus möchte sich die LSB der Internationalisierung, Accessibility, aber auch Multimedia, Drucken und dem Erstellen von Softwarepaketen widmen. Mit der freien Implementierung des Windows-API Wine könnte man sich ebenfalls beschäftigen, dieser Punkt ist laut Seigo jedoch noch mit einem großen Fragezeichen versehen.

Ferner wolle man sich verstärkt mit einheitlichen C++-ABIs beschäftigen. Beim Thema Multimedia waren sich die Beteiligten einig, dass es zu früh sei, um spezielle Frameworks wie GStreamer zu standardisieren, vielmehr müsse man sich erst den unterliegenden Schichten wie Alsa und Libao widmen. Damit soll sichergestellt werden, dass es eine einheitliche Schnittstelle für Multimedia-Frameworks gibt. Eine eigene Multimedia-Gruppe innerhalb der LSB wird sich mit diesem Thema weiter auseinander setzen.

Ziele für die Linux Standard Base 3.2 festgelegt 
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.- ... 09. Jun 2006

Per Definition (von M$) ist Windows ja der Standard. Nach dieser Definition hätte der...


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