British Library warnt vor ungewollten Folgen von DRM

Lynne Brindley forderte Mindeststandards für Lizenzverträge

Vor ungewollten Folgen durch eine weite Verbreitung von Digital Rights Management (DRM) warnt Lynne Brindley, Chefin der British Library. Der Gesetzgeber müsse für eine Balance zwischen den Rechten der Autoren und der Notwendigkeit eines öffentlichen Zugangs zu den Inhalten sorgen.

Artikel veröffentlicht am ,

Auch die British Library nutze DRM-Systeme und diese könnten durchaus ein wertvolles Werkzeug darstellen, so Brindley. Ein Nebeneffekt des Schutzes von Rechteinhabern durch DRM sei aber, dass auch eigentlich erlaubte Kopien verhindert würden.

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Die Nutzung von digitalem Material sei in aller Regel mit einem entsprechenden Lizenzvertrag verbunden, der in der Regel sehr viel restriktiver ausfällt als die Regelungen des Urheberrechts. In aller Regel wird untersagt, Kopien anzufertigen und das Material zu archivieren. Zudem werde der Zugang für Behinderte zu dem Material oft verhindert.

Brindley verweist auf eine Stichprobe von 30 Lizenzverträgen, die der British Library von Verlagen angeboten wurden. Darunter seien nur zwei wirklich zufrieden stellend, zwei weitere würden immerhin eine Archivierung erlauben, aber praktisch keiner das Kopieren der Werke für Behinderte.

Es bedürfe daher Regelungen, die Mindeststandards für solche Lizenzen setzen.

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Blair 11. Jun 2006

warum sollen behinderte kopieren dürfen und nichtbehinderte nicht?

magalok 08. Jun 2006

also für archivierzwecke ist drm totaler schrott - ich denke, dass unsere digitale kultur...

QNP 08. Jun 2006

DRM ist eine Riesenchance die Kosten, die bisher von der Allgemeinheit für...

oh man 08. Jun 2006

Genau aus diesen grund bekommen wir keine jobs trotz Qualifizierten Berufsabschluss



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