Taiwan fordert Linux-Kompatibilität in Ausschreibung

Central Trust of China kauft 120.000 Linux-kompatible Computer

Computer für Behörden in Taiwan sollen Linux-kompatibel sein, das forderte der Central Trust of China (CTOT) in einer öffentlichen Ausschreibung, berichtet die Taipei Times. Der CTOC ist unter anderem für die PC-Ausstattung von Behörden und Schulen zuständig. Durch den Linux-Einsatz sollen Ausgaben für Microsoft-Produkte gesenkt werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Im Rahmen der von Mai bis September 2006 laufenden Ausschreibung sollen laut Taipei Times 120.000 PCs angeschafft werden. Diese müssen kompatibel zum freien Betriebssystem Linux sein, was der CTOT auch mit entsprechenden Tests überprüfen möchte. In der Vergangenheit seien einige Computer angeschafft worden, die eben nicht Linux-kompatibel sind. Diese neue Vorgabe zeige daher, dass das Vertrauen in Windows abnehme, zitiert die Taipei Times einen Berater des CTOT.

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Zur Auswahl stehen 33 Desktop-Modelle von Firmen wie Acer, Asustek, Lenovo und Hewlett-Packard Taiwan. Diese seien auch bereits zertifiziert, während Geräte von Gigabyte und Synnex noch auf ihre Linux-Kompatibilität überprüft würden.

Laut Taipei Times wird mit dieser Forderung ein Regierungsbeschluss umgesetzt, nachdem die Ausgaben für Microsoft-Produkte um 25 Prozent gesenkt werden sollen. Dennoch wird nicht zwingend auf allen Computern Linux laufen, die Kosten für eine Open-Source-Umgebung seien nicht unbedingt niedriger als die für Windows, zitiert die Taipei Times den Berater weiter.

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