E-Pässe erfolgreich auf Kompatibilität getestet
An zwei Testtagen wurden dabei mehr als 400 elektronische Reisepässe unterschiedlicher Länder in Kombination mit 50 Lesegeräten verschiedener Hersteller ausprobiert.
Dr. August Hanning, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, betonte, dass der Sicherheitsgewinn durch elektronische Pässe sich nur in internationaler Zusammenarbeit realisieren lasse: der Schutz vor Dokumentenmissbrauch durch den maschinellen, biometrischen Abgleich von Person und Dokument. Wesentliche Voraussetzung dazu sind weltweit einheitliche Standards für Pässe und Lesegeräte.
Die technische Spezifikation des europäischen biometrischen Reisepasses orientiert sich an den von der New Technologies Working Group (NTWG) der Internationalen Zivilluftfahrtbehörde ICAO (International Civil Aviation Organization) erstellten Empfehlungen. Die NTWG arbeitet eng mit dem zuständigen Subkomitee der Internationalen Normungsorganisationen ISO und IEC zusammen. Die deutsche Haltung wird im so genannten Spiegelausschuss des DIN "Karten und persönliche Identifikation" entwickelt.
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