PC mit automatisierter Trockeneis-Kühlung
Das System erlaubt zwar eine automatische Kühlung, ohne das Nachlegen von Trockeneis, auf Grund der hohen Belastung der gekühlten Materialien – etwa dem Gehäuse des Prozessors – raten Inno3D und VR-Zone aber von einem Dauereinsatz rund um die Uhr ab. Dennoch soll es einen deutlichen Vorteil bei der Verbesserung der allgemeinen Systemleistung mit sich bringen. Vor allem PC-Begeisterte und Übertaktungsfans wollen die Partner für die Trockeneis-Kühlung interessieren.
Herz des automatisch trockeneisgekühlten Demonstrationsrechners ist ein Dual-Core-Prozessor vom Typ AMD Opteron 170 (2 GHz), der auf über 3 GHz übertaktet wurde – die genaue Zahl wurde nicht genannt. Dazu kommen ein ASUS-Mainboard (A8N32SLI-Deluxe), 2 GByte Speicher (Corsair 3500LL LED) und ein 750-Watt-Netzteil (Silver Stone ST75ZF). Das Netzteil muss so viel Leistung bieten, weil auch noch zwei – vermutlich wassergekühlte – GeForce-7950-GX2-Karten mit je zwei Grafikchips in dem System stecken, als Quad-SLI-Gespann laufen und ebenfalls um 50 Prozent übertaktet werden.
Ein Produkt steckt noch nicht hinter dem noch nach Bastelei aussehenden System. In Aktion ist es auf derzeit auf der Computex 2006 in Taiwan zu sehen. Wer selbst und auf eigene Gefahr mit Trockeneis experimentieren will, findet dazu über das Internet verschiedene Anleitungen und Gleichgesinnte.