• IT-Karriere:
  • Services:

Readers Edition - Schreib Deine News doch selbst!

Netzeitungs-Experiment will Bürger zu Online-Redakteuren machen

Die Berliner Nachrichten-Website Netzeitung will mit ihrer nun gestarteten eigenständigen "Readers Edition" Leser zu Autoren von Nachrichten, Berichten und Geschichten des alltäglichen Lebens machen. Mit dem Aufruf "20 Millionen Redakteure gesucht" hatte das Projekt bereits vor dem offiziellen Start für Diskussionen unter Bloggern und Journalisten gesorgt.

Artikel veröffentlicht am ,

Readers Edition (Offene Beta vom 6. Juni 2006)
Readers Edition (Offene Beta vom 6. Juni 2006)
Inspiriert wurde die Readers Edition durch OhmyNews, Global Voices, Wikinews, www.current_tv, Flickr, Slashdot und Digg.com, die hauptsächlich durch Nutzer mit Inhalten gefüllt werden. Bei der Readers Edition soll es dabei anders als bei ähnlichen deutschsprachigen Projekten wie Jetzt (Süddeutsche Zeitung), Shortnews (Stern), NEON (ebenfalls Stern) und Opinio (Rheinische Post) um ausführliche Artikel gehen, nicht nur um Textschnipsel und kurz beschriebene Verlinkungen. Als "offene Zeitung" will die Readers Edition Bürger zu Online-Redakteuren machen, die über beliebige Themen - auch bebildert - berichten können.

Inhalt:
  1. Readers Edition - Schreib Deine News doch selbst!
  2. Readers Edition - Schreib Deine News doch selbst!

Neben Netzeitungs-Mitarbeitern werden sich auch ehrenamtliche Moderatoren aus der Leserschaft darum kümmern, die eingereichten Texte zu überprüfen und online zu veröffentlichen. Texte werden nur veröffentlicht, wenn die Fakten stimmen und niemand beleidigt oder zu Unrecht beschuldigt wird. Über die Einhaltung der Kriterien entscheiden die Moderatoren und in letzter Instanz die Netzeitung. Die Anmeldung zum Redakteur ist jedem möglich.

Readers Edition (Alpha vom 2. Juni 2006)
Readers Edition (Alpha vom 2. Juni 2006)
Eine Entlohnung für die Artikel gibt es zwar nicht, dafür können private Autoren jedoch auf einfache Weise mehr Menschen erreichen, als es mit dem eigenen Blog möglich wäre - und in ihrer Selbstbeschreibung auch auf die eigene Website verlinken. Während Zeitungs- oder Online-Redaktionen nur begrenzte Seiten- bzw. Mitarbeiterzahl haben, sollen in der Readers Edition auch Geschehnisse thematisiert werden können, die vielleicht in den professionellen Medien unbeachtet bleiben. Vor allem für die mitunter vernachlässigten lokalen Nachrichten könnte dies interessant sein.

"Readers Edition will einen anderen Blick auf die Nachrichtenwelt ermöglichen. Erzählen Sie, welche konkreten Auswirkungen die Bundespolitik auf die Menschen hat (Ressort Politik). Schreiben Sie, welche Ereignisse die Menschen vor Ort (Ressort Lokales) oder am Arbeitsplatz (Ressort Wirtschaft) bewegt. Berichten Sie von aktuellen Sportereignissen (Ressort Sport) oder von Neuigkeiten aus dem Internet- und Computer-Sektor (Ressort Web & Technik). Erzählen Sie anderen von neuen Filmen oder neuer Musik und Ereignissen, die Ihnen im Alltag begegnen (Ressort Vermischtes). Schreiben Sie über das, was Sie bewegt", wirbt die Netzeitung für ihr Projekt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Readers Edition - Schreib Deine News doch selbst! 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

stiftung warentest 17. Aug 2006

Observator schrieb:-------------------------------------------------------> Karendric...

Enrico Kern 07. Jun 2006

Das ist alles garnicht so neu. Was mich am meisten aufregt ist das so Dienste wo eine...

slasher 07. Jun 2006

Die Bestätigungsmail kommt nicht an und somit ist der Anmeldevorgang für mich...

Hassenpforte 07. Jun 2006

Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen! ;) Vielleicht ist mir irgendwann so langweilig...

Hassenpforte 07. Jun 2006

Man kann immer einen drauf setzen. Eigentlich genieße ich es sehr das Golem bisher immer...


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
Tesla-Fabrik in Brandenburg
Remote, Germany

Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
  2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
  3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
  2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

    •  /