Linux-System T2 2.2.0 als Release Candidate erschienen
Auf den Intel-Macs soll T2 bereits WLAN, High-Definition-Audio und beschleunigte 3D-Grafik unterstützen. Allerdings weisen die Entwickler auch darauf hin, dass diese Unterstützung noch nicht komplett ist. In der neuen Version nutzt T2 die .gem-Pakete von Rock Linux nicht länger als Standardformat, sondern setzt stattdessen auf normale Tarballs. Neu hinzugekommen ist auch ein Cross-Compiler für C++, wodurch sich vor allem Programme für Embedded Geräte leichter entwickeln lassen sollen.
Der T2 Release Candidate setzt auf einen Linux-Kernel 2.6.16, bringt Udev 083 und X.org 7.0 mit. Außerdem liefert T2 den GCC 4.1 und die Glibc 2.3.4 mit. Die weiteren Pakete der Distribution wurden ebenfalls aktualisiert, so dass beispielsweise Apache in der aktuellen Version 2.2.2 beiliegt und PostgreSQL schon in Version 8.1.4 enthalten ist.
T2 selbst hat den Anspruch, mehr zu sein als nur eine weitere Distribution; in Anlehnung an integrierte Entwicklungsumgebungen, wie es sie für diverse Programmiersprachen gibt, wird T2 als System Development Environment (SDE) bezeichnet. Der Baukasten bringt alle Mittel mit, die nötig sind, um eigene Live-CDs auf Basis von T2 zu erstellen, auch für andere Hardware-Architekturen.
Der Release Candidate von T2 2.2.0 steht ab sofort zum Download als ISO-Image(öffnet im neuen Fenster) oder in Form der Quellen(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Neben x86 unterstützt T2 auch x86-64, PPC und PPC-64.
- Anzeige Hier geht es zum Handbuch für Softwareentwickler bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



