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Linux-System T2 2.2.0 als Release Candidate erschienen

Distributionsbaukasten unterstützt bereits Intel-Macs. Das T2-Projekt hat einen Release Candidate der nächsten Version 2.2.0 veröffentlicht. Die neue Version unterstützt bereits Intel-Macs – inklusive der neuen Modelle MacBook und MacBook Pro. Auch die Unterstützung für 64-Bit-PowerPC ist nahezu komplett. Darüber hinaus zeigt sich T2 überwiegend auf einem sehr aktuellen Stand.
/ Julius Stiebert
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Auf den Intel-Macs soll T2 bereits WLAN, High-Definition-Audio und beschleunigte 3D-Grafik unterstützen. Allerdings weisen die Entwickler auch darauf hin, dass diese Unterstützung noch nicht komplett ist. In der neuen Version nutzt T2 die .gem-Pakete von Rock Linux nicht länger als Standardformat, sondern setzt stattdessen auf normale Tarballs. Neu hinzugekommen ist auch ein Cross-Compiler für C++, wodurch sich vor allem Programme für Embedded Geräte leichter entwickeln lassen sollen.

Der T2 Release Candidate setzt auf einen Linux-Kernel 2.6.16, bringt Udev 083 und X.org 7.0 mit. Außerdem liefert T2 den GCC 4.1 und die Glibc 2.3.4 mit. Die weiteren Pakete der Distribution wurden ebenfalls aktualisiert, so dass beispielsweise Apache in der aktuellen Version 2.2.2 beiliegt und PostgreSQL schon in Version 8.1.4 enthalten ist.

T2 selbst hat den Anspruch, mehr zu sein als nur eine weitere Distribution; in Anlehnung an integrierte Entwicklungsumgebungen, wie es sie für diverse Programmiersprachen gibt, wird T2 als System Development Environment (SDE) bezeichnet. Der Baukasten bringt alle Mittel mit, die nötig sind, um eigene Live-CDs auf Basis von T2 zu erstellen, auch für andere Hardware-Architekturen.

Der Release Candidate von T2 2.2.0 steht ab sofort zum Download als ISO-Image(öffnet im neuen Fenster) oder in Form der Quellen(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Neben x86 unterstützt T2 auch x86-64, PPC und PPC-64.


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