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VMware Infrastructure 3 virtualisiert Rechenzentren

Infrastruktur-Virtualisierung mit VMware ESX Server 3 und VirtualCenter 2

Mit Infrastructure 3 legt VMware eine neue Version der Virtualisierungslösung für ganze IT-Infrastrukturen vor. Diese baut auf dem VMware ESX Server auf und nutzt den VirtualCenter zur Verwaltung virtueller Maschinen. Laut Anbieter unterstützt die Software die gängige Rechenzentrumshardware sowie verschiedene Betriebssysteme, so dass sich Infrastructure 3 leicht in bestehende Umgebungen integrieren lassen soll.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

VMware Virtual Infrastructure 3 ist eine Lösung, um eine komplette IT-Infrastruktur zu virutalisieren. Dabei sollen die Rechenanforderungen von Applikationen von der vorhandenen physischen Hardware abgekoppelt werden, indem diese Hardware virtuell zusammengefasst und den Applikationen je nach ihrem Bedarf zugeteilt wird. Die Lösung setzt sich aus dem VMware ESX Server mit Virtual SMP und dem VirtualCenter zur Verwaltung zusammen.

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Darüber hinaus nutzt die neue Version mit VMFS ein verteiltes Dateisystem, eine Hochverfügbarkeitskomponente und VMwares Lösung für konsolidierte Backups. Die eigentliche Virtualisierungsplattform ist der ESX Server, der über VirtualCenter verwaltet wird. In der neuen Version sollen sich dabei dreimal so viele Server zusammenfassen lassen wie zuvor. Die Hochverfügbarkeitskomponente startet virtuelle Maschinen automatisch neu, wenn diese ausfallen, um so eine ständige Verfügbarkeit der Server zu garantieren.

Mit der Backup-Lösung lassen sich außerdem Sicherheitskopien auf einem zentralen Server zusammenfassen. Durch den ausgelagerten Sicherungsprozess soll der ESX Server selbst mehr Leistung zur Verfügung haben, so dass mehr virtuelle Maschinen laufen können und das Backup auch zu Zeiten mit hoher Last erfolgen kann.

Mit Virtual SMP lassen sich zudem bis zu vier Prozessoren emulieren und den virtuellen Maschinen bis zu 16 GByte RAM zur Verfügung stellen. Laut VMware wurde Infrastructure 3 auf gängiger Rechenzentrumshardware getestet und unterstützt verschiedene Varianten von Linux, Netware, Solaris und Windows. Somit soll Infrastructure 3 weitestgehend unabhängig von den in einer Server-Farm eingesetzten Betriebssystemen und der verwendeten Hardware sein. Bestehende Maschinen aus Microsoft Virtual Server und Virtual PC können mit Infrastructure 3 ebenso weitergenutzt werden wie Images, die mit Symantec LiveState erstellt wurden.

VMware Infrastructure 3 soll noch im Juni 2006 erhältlich sein, wobei die Preise je nach Leistungsumfang von 1.000,- US-Dollar pro zwei CPUs bis zu 5.750,- US-Dollar je zwei Prozessoren reichen.



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vsd563 06. Jun 2006

Es gibt Argumente gegen Virtualisierung, das höhere Ausfallrisiko/der höhere Schaden bei...

the_winner 06. Jun 2006

Kommt mir jetzt irgendwie etwas komisch vor, aber koennte man so etwas nicht auch mit...

rm -rf / 06. Jun 2006

Die machen das wirklich gut. VMware ist schon ne feine Sache. Habe jetzt über die...


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