Neue Benchmarks von Intels Conroe-Prozessor

Während der gesamten Veranstaltung liefen die zehn Prototypen-Systeme auch unter Last stabil. Keiner der Tester konnte sich über häufige Abstürze beklagen. Die in voluminösen Gehäusen untergebrachte Hardware blieb auch merklich kühl, obwohl zwei Grafikkarten verbaut wurden, der subjektive Lärmpegel blieb im Rahmen von Highend-Systemen.

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Niedrige Temperaturen, direkt nach 3DMark06
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In der Tat trat beinahe Intels zukünftig Schnellster an: Der Core 2 Duo E6700 verfügt über zwei Prozessorkerne mit Core-Architektur von je 2,66 GHz, die auf einen gemeinsamen L2-Cache von 4 MByte Größe zugreifen können. Er soll nach bisher unbestätigten Informationen das Top-Modell der Allround-Prozessoren für Desktop-PCs in Intels Programm darstellen. Noch einen Tick schneller sollen nur die "Core 2 Extreme" getauften CPUs für Technik-Fans und Computerspieler sein. Vermutlich arbeiten diese mit einem FSB-Takt von effektiv 1.333 MHz, der hier getestete E6700 lief mit 1.066 MHz. Auch höhere Takte sind für die neuen Extremisten nicht auszuschließen, der auf derselben Architektur basierende Server-Prozessor Woodcrest läuft mit bis zu 3.0 GHz. Andere Core-2-Duo-Prozessoren für den Desktop werden aber auch mit auf 2 MByte halbiertem L2-Cache erscheinen, so dass mit dem E6700 wohl schon die Oberklasse der neuen Intel-Prozessoren zum Test gelangte.

Speichertiming der Intel-Maschine
Speichertiming der Intel-Maschine
Der Core 2 Duo E6700 lief auf dem "Bad Axe"-Mainboard D975XBX in Revision 304 von Intel, das auch einen Pentium D aufnehmen kann - interessant wäre hier ein Vergleich mit dem Pentium D 960 (zwei Netburst-Kerne mit je 3,6 GHz und je 2 MByte L2-Cache) auf der gleichen Plattform gewesen - hier muss man sich aber noch gedulden, bis Intel die Conroes auch für unbeobachtete Tests in die Redaktionen schickt. Der 975X-Chipsatz steuerte zwei Speicherkanäle mit je 512 MByte DDR2-800-Speicher von Corsair. Das Gigabyte RAM lief mit recht aggressiven Timings von 4-4-4 Takten, die nur recht teure Module vertragen. Ebenfalls Highend: die beiden X1900-Grafikkarten von ATI mit je 512 MByte. Intel wollte für die Testsysteme nicht auf Nvidia-Karten zurückgreifen, da es für diese auf dem verwendeten Mainboard keine offiziellen SLI-Treiber gibt.

Zwei Grafikkarten sind bei Prozessortests durchaus sinnvoll, damit nicht die Grafikleistung zum limitierenden Faktor wird. Die SATA-Festplatte des Systems Diamond Max 6B300SO von Maxtor lief mit Native-Command-Queuing, alle unnötigen Windows-Dienste und Hintergrundprogramme wie Virenscanner waren abgeschaltet. Die Tests fanden unter Windows XP SP2 mit allen aktuellen Updates und Treibern statt, der ATI-Treiber 6.3 war allerdings noch eine Beta-Version, die wenige Tage später durch den offiziellen Catalyst 6.3 ersetzt wurde.

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Leixe 19. Jun 2006

Du kannst dein Board ohne Probleme weiter verwenden. Der 775 Chipsatz von Intel wird...

surangumal 07. Jun 2006

povray 3.7 beta schon...

Escom2 06. Jun 2006

Es gibt definitiv keine Enduser Prozessoren auf dem Markt! Was im Markt sein kann sind...

Leggo 06. Jun 2006

Wir haben hier allein des Energieverbrauchs wegen von Intel auf AMD geschwenkt. Ist der...



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