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Mögliches Kartell: Behörde überprüft Handy-TV-Bündnis

Kooperationen bei DVB-H-Netz behindern womöglich den Wettbewerb. Das Bündnis der deutschen Mobilfunker, die über das Handy-Fernsehen ihre Absatzmöglichkeiten verbessern und neue Kundenkreise ansprechen wollen, stößt auf Vorbehalte bei den Wettbewerbshütern. Wie der Focus erfahren hat, prüft das Bundeskartellamt schon seit April 2006, ob das Konsortium aus T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 den Wettbewerb behindert.
/ Andreas Donath
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Das Kartellamt überprüft dabei die Pläne des Quartetts, gemeinsam ein Netz für den Standard DVB-H (Digital Video Broadcast-Handheld) zu knüpfen und zusammen zu betreiben. Derzeit testen die vier Mobilfunk-Betreiber das Hosentaschenfernsehen in Berlin, Hamburg, Hannover und München.

Angestoßen wurden die Ermittlungen des Kartellamts durch eine Anfrage der Unternehmen bei der Behörde. Die Bonner Beamten haben die Konkurrenten laut Focus bis 16. Juni 2006 zu einer Stellungnahme aufgefordert.


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