Gewerkschaft fordert Aussetzung der GEZ-Gebühr auf PCs
Die Rundfunkgebühr sei ungerecht, weil sie das Arbeitsmittel Computer um 204,36 Euro jährlich verteuere, so die Gewerkschaft. In den allermeisten Fällen werde der PC nicht zum Radio- und Fernsehempfang genutzt. Ein internetfähiger PC sei für die Arbeit von Selbstständigen aber unverzichtbar.
Als Benachteiligung allein arbeitender Selbstständiger sehen es die ver.di- Vertreter zudem an, dass Betriebe mit Tausenden PC-Arbeitsplätzen dieselben 204,36 Euro pro Jahr an die GEZ zahlen sollen wie ein einzeln arbeitender Selbstständiger.
"Wir wollen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk angemessen finanziert wird. Aber es muss dabei sachgerecht zugehen" , meint der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. "Man kann inzwischen mit vielen elektronischen Geräten nicht nur rechnen, schreiben, organisieren oder kommunizieren, sondern auch Fernsehen und Radio empfangen. Die Gebühr auf Internet-PCs muss deshalb ausgesetzt werden, bis eine sachgerechte Lösung gefunden ist."
- Anzeige Hier geht es zu den aktuellen Blitzangeboten bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



