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GPL eine Option für freies Java

Sun arbeitet an Offenlegung der Programmiersprache. Die GPL sei definitiv eine mögliche Lizenz für ein freies Java, erklärte Suns CEO Jonathan Schwartz nun in seinem Blog. Man mache ernste Fortschritte bei der Offenlegung der Programmiersprache. Schon auf der JavaOne 2006 hatte Schwarz in seiner Keynote eine Open-Source-Version versprochen .
/ Julius Stiebert
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Forderungen nach einem freien Java gibt es immer wieder. Sun hatte diese jedoch immer mit dem Argument zurückgewiesen, dass man eine Zersplitterung der Programmiersprache in viele Derivate fürchte. Auf der JavaOne 2006 versprach Suns CEO Jonathan Schwartz allerdings eine Open-Source-Version – die Frage sei nicht mehr, ob Java freigegeben werde, sondern nur noch wie.

Nun schreibt Schwartz in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) , dass Sun ernsthafte Fortschritte mache. Gegen den Glauben der Zyniker stehe auch die GNU General Public License (GPL) in der Diskussion als mögliche Lizenz. Dennoch greift Schwarz auch in diesem Blog-Eintrag das Lieblingsargument des Konzerns auf: Es gehe gar nicht mehr darum, den Zugang zum Quelltext zu ermöglichen, sondern nur noch darum, die Kompatibilität zu sichern. Java dürfe nicht in inkompatible Versionen zerfallen.

Anfang 2006 hatte Schwartz die GPL schon einmal in Erwägung gezogen . Damals gab er bekannt, dass Sun über eine Dual-Lizenz des Solaris Enterprise Systems unter der Common Development and Distribution License (CDDL) sowie der GPL v3 nachdenke.


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