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O2-Chef prognostiziert schlimmes Jahr für Mobilfunkanbieter

DSL und VoIP stellen Geschäftsmodelle auf den Kopf

Seit die ersten Discount-Anbieter auf den Markt kamen, herrscht Katerstimmung bei den Mobilfunkanbietern in Deutschland - die Preise sind deutlich nach unten gegangen. O2-Deutschland-Chef Rudolf Gröger prognostizierte auf der Handelsblatt-Jahrestagung "Telekommarkt Europa" für das laufende Jahr deshalb eine deutliche Verschlechterung des Mobilfunkmarktes. Auch DSL und VoIP stellen zunehmend die Geschäftsmodelle in Frage.

Immer schärfer würde durch den DSL-Boom in Deutschland auch die Konkurrenz aus dem Festnetzbereich. "Unser Spiel hat sich total verändert", ist sich Gröger sicher. "Alle Strategien sind jetzt auf das TK-Budget der Kunden ausgerichtet und alle Anbieter befinden sich dabei in dem gleichen Rennen: den Kunden möglichst schnell ihre Flatrates zu verkaufen."

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Zudem sind nun auch noch die Kabelnetzbetreiber in den Markt eingestiegen, die man bisher nicht als Wettbewerber betrachtete. Eine weitere Schwierigkeit für die TK-Anbieter: Viele Kunden können auf Grund der Internet-Flatrates zunehmend preisgünstig oder sogar kostenfrei über ihren Festnetzanschluss telefonieren. Das träfe vor allem die Mobilfunkanbieter, denn die meisten Mobilfunkminuten entstünden im Haus und nicht unterwegs, so der O2-Chef.

Michel Davancens, Vorstandschef für Internationales und Konvergenz bei France Telecom (FT), sieht die Marktveränderungen eher als Revolution denn als Evolution. Sein Unternehmen sehe ebenfalls einen dramatischen Anstieg bei der Nutzung von VoIP. 2004 sei VoIP im Endkundenmarkt kaum relevant gewesen, doch schon ein Jahr später stieg der Anteil auf rund 14 Prozent. Dies wird noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein - für 2006 erwartet Davancens einen VoIP-Anteil von 30 bis 40 Prozent am Gesprächsaufkommen. So verlagert sich der Umsatz zunehmend von den Gesprächseinnahmen auf die Grundgebühr für den DSL-Anschluss. France Telecom will als integrierter Anbieter alle Kundenerwartungen erfüllen. Die Vision dahinter: "Der Kunde will alle Inhalte zu jeder Zeit, überall und seamless", also ohne Medienbruch oder Netzwechsel.

Laut Prof. Dr. Dr. Holger Boche vom Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik (Heinrich Hertz-Institut HHI) und Direktor der Abteilung Mobilkommunikation an der TU Berlin, kann man für 2017 von 7 Billionen Endgeräten für 7 Milliarden Nutzer ausgehen. Das sind mehr als 1.000 Endgeräte pro Person - natürlich sind dabei nicht nur Handys, Notebooks oder andere große Endgeräte gemeint, sondern vor allem die kleinen und ganz kleinen Kommunikationseinheiten wie Sensoren in der Fahrzeugkommunikation, der Logistik oder im Gebäudemanagement.


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dfhsdfhdfhsdfhdf 06. Jun 2006

... und ebensohohen Lebenskosten.

Michael - alt 06. Jun 2006

Preise und Kosten müssen nichts miteinander zu tun haben.

taranus 02. Jun 2006

Na hoffentlich setzen sich bald diese ?wlan-IP-handys? durch, dann hat sich das mit den...

Michael - alt 02. Jun 2006

Ich habe selten einen blöderen Text gelesen als Deinen. Wobei ich klar unterscheiden...



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