Norton 360 - Neuer Name für Symantecs Web Service
Norton 360 wird Techniken einsetzen, die durch den Kauf von Veritas erworben wurden, so dass das Angebot Online- und Offline-Backup-Lösungen umfassen wird. Darüber hinaus sollen Nutzer vor Viren, Spam und Spyware geschützt werden und eine integrierte Firewall sowie ein Intrusion-Prevention-System nutzen können.
In Anlehnung an das Schlagwort "Web 2.0" spricht Symantec dabei von "Security 2.0". Auf der Client-Seite könnten im Rahmen des Dienstes auch biometrische Verfahren realisiert werden, um Nutzer anhand ihres Tippstils zu authentifizieren – auf Fingerabdrucksensoren oder Ähnliches könnte somit verzichtet werden.
Die Anti-Phishing-Lösung soll anders als bisherige Systeme arbeiten und heruntergeladene Black- und Whitelists ebenso wie heuristische Verfahren nutzen, um Phishing-Seiten zu erkennen. Nur wenn dabei kein eindeutiges Ergebnis erzielt werden kann, soll die Adresse an Symantecs Server übermittelt werden, so dass durch die lokale Prüfung in der Regel keine Verzögerungen beim Aufruf von Seiten entstehen sollen.
Symantec tritt damit in direkte Konkurrenz zu dem von Microsoft gestarteten Sicherheitsprodukt Windows OneCare Live, das vorerst nur in den USA als Abomodell zu beziehen ist. Auch McAfee plant mit Falcon ein ähnliches Produkt. Preisangaben zu Norton 360 machte Symantec bislang nicht.
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