AMD Live: Gratis-Software und erste Media-Center-PCs

Alternative zu Intels "Viiv" nimmt Gestalt an

Das Konzept hinter der Marke "AMD Live!" gewinnt langsam an Form. So kann der Chiphersteller für seine Idee von Unterhaltungsrechnern im Wohnzimmer nun eine beachtliche Liste an PC-Herstellern vorweisen und hat ein Softwarepaket zur Erweiterung der Windows Media Center Edition (MCE) vorgelegt.

Artikel veröffentlicht am ,

Ähnlich wie bei Intels Viiv soll auch bei AMD Live ein entsprechendes Logo Geräte aus der PC-Welt und der Unterhaltungselektronik als zueinander kompatibel kennzeichnen. Im Kern geht es dabei um eine Multimedia-Zentrale im Wohnzimmer, die digitale Medien von der MP3-Datei bis zum per Internet gestreamten Spielfilm im Haushalt verteilt.

Inhalt:
  1. AMD Live: Gratis-Software und erste Media-Center-PCs
  2. AMD Live: Gratis-Software und erste Media-Center-PCs

Inzwischen liegen auch die detaillierten Anforderungen an einen PC nach AMD Live vor. Natürlich soll er mit einem Dual-Core-Prozessor von AMD für den Sockel AM2 arbeiten, mindestens soll ein Athlon 64 X2 4200+ (2,2 GHz) zum Einsatz kommen. Da diese Prozessorklasse seit kurzem auch mit einer niedrigen typischen Leistungsaufnahme von 65 Watt zu haben ist, sollen die Rechner zudem besonders leise gestaltet werden und über temperaturgeregelte Lüfter verfügen.

Offizielles Logo der Live-Geräte
Offizielles Logo der Live-Geräte
Der Arbeitsspeicher muss mindestens 1 GByte groß sein und die Grafik eines Live-PCs soll DirectX 9 beherrschen, um fit für Windows Vista zu sein. Ein HDMI-Ausgang, Voraussetzung für HDTV, ist jedoch nur optional und nicht verpflichtend vorgeschrieben - ein PC mit Live-Logo kann also durchaus nicht "HD Ready" sein. Ebenso optional ist eine WLAN-Anbindung, die im Übrigen auch bei Intels Viiv nicht zwingend ist. Um hochauflösendes Video jedoch auch mit mehreren Steams übertragen zu können, ist Gigabit-Ethernet für AMD Live notwendig. Ebenso vorgeschrieben: ein DVD-Brenner, eine S-ATA-Festplatte und 5.1-Kanal-Raumklang.

Offenbar will AMD mit Live aber auch eine Marke für Highend-PCs zum Spielen definieren. Steckt im so gekennzeichneten Rechner nämlich ein Athlon FX-62 oder ein zukünftig noch schnelleres Modell, sind auch zwei Grafikkarten für PCI-Express-Slots mit x16 Pflicht, ebenso zwei RAID-Festplatten.

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Das Betriebbsystem der Wahl für Live-Rechner ist - ganz wie bei Intels Viiv - die Media Center Edition von Windows XP. Und so sie denn einmal verfügbar ist, soll der Rechner als Empfehlung auch gleich fit für die Premium-Ausgabe von Windows Vista sein. Vista Premium wird laut AMD auch nach Erscheinen Pflicht für Live-PCs sein.

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AMD Live: Gratis-Software und erste Media-Center-PCs 
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BO 06. Jun 2006

Xbox hat Componentenausgänge über die sind HD möglich. HDMI ist fast das gleiche, nur...

einundzwanzig 01. Jun 2006

Da hast du Recht. Mit einigen Umbauten und extra Teilen ist es sicher möglich die Werte...

dingen 31. Mai 2006

Also ich habe ja mit Design nicht viel am Hut, aber kann es sein, das die im Logo...

fischkuchen 31. Mai 2006

Pass auf Windows Vista heisst bald Wiindows Viista :D



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