• IT-Karriere:
  • Services:

KDE-Anwendungen kommunizieren künftig über D-Bus

Benutzeroberfläche verabschiedet sich vom Desktop Communication Protocol

Die Unix- und Linux-Desktop-Umgebung KDE setzt künftig auf die D-Bus-Bibliothek. Damit verabschiedet sich KDE von dem Desktop Communication Protocol (DCOP), das bisher zur Kommunikation zwischen Applikationen genutzt wurde. D-Bus wird bereits in vielen Linux-Distributionen eingesetzt und soll die Kommunikation zwischen Anwendungen weiter erleichtern.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

KDE-Entwickler Thiago Macieira gibt in seinem Blog bekannt, dass DCOP aus dem KDE-Entwicklungszweig entfernt wurde. Über DCOP kommunizierten KDE-Programme bisher miteinander. Beispielsweise lässt sich Kontact darüber anweisen, nach neuen E-Mails zu sehen. Etwa sechs Jahre wurde DCOP eingesetzt, war dabei aber hauptsächlich auf KDE zugeschnitten, weshalb es nun durch das vom freedesktop.org-Projekt entwickelte D-Bus abgelöst wurde.

Stellenmarkt
  1. MLF Mercator-Leasing GmbH & Co. Finanz-KG, Schweinfurt
  2. Landeshauptstadt München, München

D-Bus bietet eine Bibliothek, mit der zwei Programme miteinander kommunizieren können. Ein Daemon ermöglicht außerdem die Kommunikation zwischen mehreren Anwendungen, wobei er Nachrichten auch weiterleiten kann. Die KDE-Anwendungen sollen durch den Einsatz von D-Bus vor allem besser mit anderen Systemen zusammenarbeiten können, da Bindings für viele Programmiersprachen wie Java, Python, Perl und Mono existieren.

Auch sollen sich Systeme wie das Hardware Abstraction Layer (HAL) einfacher nutzen lassen, das Anwendungen erlaubt, auf bestimmte Ressourcen zuzugreifen. Programme müssen damit nur die HAL-Schnittstelle, nicht aber die Hardware direkt unterstützen.

Macieira hofft auch, dass das Portland-Projekt künftig auf D-Bus setzen wird. Dieses Projekt arbeitet daran, KDE und GNOME zu vereinheitlichen. Setzt auch Portland auf D-Bus, so müssen die KDE-Entwickler keine extra Bibliothek unterstützen, um von der Arbeit des Projektes zu profitieren. Auch GNOME nutzt D-Bus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,90€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (Bestpreis!)
  2. (u. a. Anno 1800 für 26,99€, Railway Empire für 14,99€, Code Vein für 16,99€)
  3. 119,90€ (Bestpreis mit Amazon)

Anonymer Nutzer 02. Jun 2006

Richtig!

Instinct 01. Jun 2006

So ganz verstehe ich die Argumentation aber nicht... Wenn das auf die KDE zugeschnitten...

Streuner 31. Mai 2006

Die hat sich anzupassen. Vermutlich wird das Handling ja sowieso nicht anders sein, und...

Fragler 31. Mai 2006

wenn schon KDE und Gnome es einsetzen?


Folgen Sie uns
       


Sprachsteuerung mit Apple Music im Vergleich

Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen - aber das gelingt oftmals nicht. Überraschenderweise spielen Siri, Google Assistant und Alexa bei gleichen Sprachbefehlen andere Sachen, obwohl alle auf Apple Music zugreifen.

Sprachsteuerung mit Apple Music im Vergleich Video aufrufen
    •  /