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Build Service baut Pakete für OpenSuse

Online-Entwicklungszentrum befindet sich noch im Alpha-Stadium

Obwohl der Build Service des OpenSuse-Projekts noch im Alpha-Stadium ist, hat das Projekt nun begonnen, ihn produktiv zu nutzen. Das Framework soll dabei helfen, Pakete für Suse Linux zu erstellen und als Entwicklungsplattform für zukünftige Suse-Versionen dienen. Ab sofort erstellt das Projekt damit beispielsweise neue KDE-Pakete.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Entwickler nutzen den Build Service ab sofort produktiv, um aktualisierte Pakete für die Linux-Distribution bereitzustellen. Darunter befinden sich KDE 3.5.3 und Qt 3.3.6 sowie KDE-Pakete, die es nicht erfordern, die komplette KDE-Installation zu aktualisieren. Die Pakete für die Cluster-Software OSCAR sowie verschiedene Groupware-Applikationen baut das Projekt ebenfalls mit dem Build Service. Außerdem sollen Apache, PHP und neue Kernel-Versionen über den Build Service verfügbar sein. Daher sind diese Pakete ab sofort auch nur noch unter software.opensuse.org zu finden. In Zukunft sollen auch die GNOME-Pakete hierüber bereitgestellt werden.

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Der Build Service besteht aus einem Server-Backend und einem Client-Frontend. Dabei umfasst das Backend Quellen, eine Build-Infrastruktur und Werkzeuge, um Pakete auf Mirror zu verteilen. Das Frontend hingegen liefert Werkzeuge und Schnittstellen, um Pakete aus Quellcode zu erstellen und zu verwalten. Es lässt sich sowohl über die Kommandozeile als auch über ein Webinterface bedienen.

Neben der produktiven Nutzung durch das OpenSuse-Projekt steht der Build Service allerdings nur einem Kreis von Testern zur Verfügung. Im zweiten Quartal 2006 sollen weitere Entwickler Zugang erhalten. Die finale Version ist als Entwicklungsplattform für die nächsten Suse-Versionen gedacht, soll aber auch andere Distributionen wie Fedora Core und Debian unterstützen.

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