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Webdatenbank Google Base in deutscher Sprache

Starke Konkurrenz für Online-Marktplätze, Stellenbörsen und Immobilienseiten

Die im November 2005 gestartete Webdatenbank Google Base steht ab sofort auch ohne jegliche Ankündigung des Unternehmens in einer deutschsprachigen Variante bereit. Die kostenlose Online-Datenbank verarbeitet beliebige Inhalte, so dass Google Base etwa als Kleinanzeigenmarkt, Jobbörse oder Online-Marktplatz fungiert. Damit bedeutet dieses Angebot eine starke Konkurrenz für vergleichbare Dienste im Internet, die meist kostenpflichtig sind.

Artikel veröffentlicht am ,

Über Google Base stellen Anwender digitale Inhalte über die Datenbank anderen Internetnutzern zur Ansicht zur Verfügung, ohne dass dafür Gebühren anfallen. Welche Inhalte auf Google Base abgelegt werden, bleibt letztendlich der Fantasie der Nutzer überlassen. Einige Bereiche gibt Google vor, allerdings lassen sich diese beliebig erweitern.

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Neben der Eingabe einzelner Daten verarbeitet Google Base auch XML-Dateien, um einen großen Schwung an Informationen in die Datenbank einzutragen. Mit dieser Funktion will Google etwa die Bedürfnisse von Verkäufern erfüllen. Auch wenn Google Base keine Auktionsfunktionen bietet, stellt der kostenlose Dienst eine starke Konkurrenz für eBay dar, wo Verkäufer Waren nur durch Entrichtung einer Gebühr anbieten können. Dem gleichen Problem könnten sich schon bald Stellenbörsen oder Immobilienwebseiten ausgesetzt sehen.

Da es seitens Google keinerlei Beschränkungen bei den Datenarten gibt, lassen sich darüber auch Informationen bereitstellen, an die man möglicherweise noch nicht gedacht hat. So lassen sich Termine für Kongresse, Kurse, Messen oder auch Theaterveranstaltungen sowie Partys in Google Base präsentieren. Der Nutzer kann aber auch seine eigenen Kochrezepte, Bastelanleitungen, biografische Daten oder etwa Empfehlungen für Filme, Musik-CDs oder DVDs anbieten. Somit können darüber jedwede Informationen bereitgestellt werden, wozu man bislang eine eigene Homepage betreiben musste. Google verspricht, dass man in rund 15 Minuten seine Informationen in Google Base eingegeben hat.

Alle Datenbankeinträge können mit Schlagworten versehen werden, damit diese von anderen Nutzern leicht gefunden werden können. Die Nutzungsbedingungen von Google Base sehen vor, dass etwa Spam-Inhalte oder pornografisches Material nicht angeboten werden dürfen. Zur Nutzung von Google Base benötigt man ein kostenloses Google-Konto oder alternativ einen Gmail- alias Google-Mail-Zugang.

Die deutschsprachige Ausführung von Google Base befindet sich noch im Beta-Stadium und kann nun über eine deutsche Oberfläche mit Daten bestückt werden. Allerdings stehen einige Bereiche auf base.google.de noch nicht in deutscher Sprache zur Verfügung, so dass sich der Nutzer stellenweise noch mit englischen Seiten abgeben muss. Bereits zuvor war es natürlich ohne weiteres möglich, seine Daten in deutscher Sprache einzubauen, nur die Oberfläche war bislang in englischer Sprache.

Auch Microsoft arbeitet unter dem Codenamen Fremont an einer Konkurrenz zu Google Base, die sich allerdings nur auf den Kleinanzeigenmarkt konzentriert. Erst vor ein paar Tagen haben sich eBay und Yahoo verbündet, um gemeinsam besser gegen Google konkurrieren zu können.

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Peter200 01. Jun 2006

http://www.net-tribune.de/article/270506-01.php Berlin - Die Online-Kleinanzeigenmärkte...


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