Abo
  • IT-Karriere:

Webdatenbank Google Base in deutscher Sprache

Starke Konkurrenz für Online-Marktplätze, Stellenbörsen und Immobilienseiten

Die im November 2005 gestartete Webdatenbank Google Base steht ab sofort auch ohne jegliche Ankündigung des Unternehmens in einer deutschsprachigen Variante bereit. Die kostenlose Online-Datenbank verarbeitet beliebige Inhalte, so dass Google Base etwa als Kleinanzeigenmarkt, Jobbörse oder Online-Marktplatz fungiert. Damit bedeutet dieses Angebot eine starke Konkurrenz für vergleichbare Dienste im Internet, die meist kostenpflichtig sind.

Artikel veröffentlicht am ,

Über Google Base stellen Anwender digitale Inhalte über die Datenbank anderen Internetnutzern zur Ansicht zur Verfügung, ohne dass dafür Gebühren anfallen. Welche Inhalte auf Google Base abgelegt werden, bleibt letztendlich der Fantasie der Nutzer überlassen. Einige Bereiche gibt Google vor, allerdings lassen sich diese beliebig erweitern.

Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, München
  2. Porsche Consulting GmbH, Stuttgart, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München

Neben der Eingabe einzelner Daten verarbeitet Google Base auch XML-Dateien, um einen großen Schwung an Informationen in die Datenbank einzutragen. Mit dieser Funktion will Google etwa die Bedürfnisse von Verkäufern erfüllen. Auch wenn Google Base keine Auktionsfunktionen bietet, stellt der kostenlose Dienst eine starke Konkurrenz für eBay dar, wo Verkäufer Waren nur durch Entrichtung einer Gebühr anbieten können. Dem gleichen Problem könnten sich schon bald Stellenbörsen oder Immobilienwebseiten ausgesetzt sehen.

Da es seitens Google keinerlei Beschränkungen bei den Datenarten gibt, lassen sich darüber auch Informationen bereitstellen, an die man möglicherweise noch nicht gedacht hat. So lassen sich Termine für Kongresse, Kurse, Messen oder auch Theaterveranstaltungen sowie Partys in Google Base präsentieren. Der Nutzer kann aber auch seine eigenen Kochrezepte, Bastelanleitungen, biografische Daten oder etwa Empfehlungen für Filme, Musik-CDs oder DVDs anbieten. Somit können darüber jedwede Informationen bereitgestellt werden, wozu man bislang eine eigene Homepage betreiben musste. Google verspricht, dass man in rund 15 Minuten seine Informationen in Google Base eingegeben hat.

Alle Datenbankeinträge können mit Schlagworten versehen werden, damit diese von anderen Nutzern leicht gefunden werden können. Die Nutzungsbedingungen von Google Base sehen vor, dass etwa Spam-Inhalte oder pornografisches Material nicht angeboten werden dürfen. Zur Nutzung von Google Base benötigt man ein kostenloses Google-Konto oder alternativ einen Gmail- alias Google-Mail-Zugang.

Die deutschsprachige Ausführung von Google Base befindet sich noch im Beta-Stadium und kann nun über eine deutsche Oberfläche mit Daten bestückt werden. Allerdings stehen einige Bereiche auf base.google.de noch nicht in deutscher Sprache zur Verfügung, so dass sich der Nutzer stellenweise noch mit englischen Seiten abgeben muss. Bereits zuvor war es natürlich ohne weiteres möglich, seine Daten in deutscher Sprache einzubauen, nur die Oberfläche war bislang in englischer Sprache.

Auch Microsoft arbeitet unter dem Codenamen Fremont an einer Konkurrenz zu Google Base, die sich allerdings nur auf den Kleinanzeigenmarkt konzentriert. Erst vor ein paar Tagen haben sich eBay und Yahoo verbündet, um gemeinsam besser gegen Google konkurrieren zu können.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-12%) 52,99€
  2. 3,99€
  3. (-78%) 2,20€
  4. 69,99€ (Release am 25. Oktober)

Peter200 01. Jun 2006

http://www.net-tribune.de/article/270506-01.php Berlin - Die Online-Kleinanzeigenmärkte...


Folgen Sie uns
       


Sega Dreamcast (1999) - Golem retro

Am 9.9.1999 startete Segas letzte Konsole in ein kurzes, aber erfülltes Spieleleben.

Sega Dreamcast (1999) - Golem retro Video aufrufen
Pixel 4 im Hands on: Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro
Pixel 4 im Hands on
Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro

Nach zahlreichen Leaks hat Google das Pixel 4 und das Pixel 4 XL offiziell vorgestellt: Die Smartphones haben erstmals eine Dualkamera - ein Radar-Chip soll zudem die Bedienung verändern. Im Kurztest hinterlassen beide einen guten ersten Eindruck.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Live Captions Pixel 4 blendet auf dem Gerät erzeugte Untertitel ein
  2. Google Fotos Pixel 4 kommt ohne unbegrenzten unkomprimierten Fotospeicher

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /