Free Standards Group widmet sich Asien

Umgang mit asiatischen Zeichensätzen soll vereinheitlicht werden

Die Free Standards Group möchte den Umgang mit asiatischen Schriftzeichen standardisieren und gemeinsam mit der chinesischen Regierung ein Zertifizierungslabor einrichten. Auf diesem Wege möchte die Gruppe ihre Aktivitäten im asiatischen Raum verstärken, um eine Fragmentierung von Linux zu verhindern.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Organisation ist unter anderem für die Entwicklung der Linux Standard Base (LSB) verantwortlich und arbeitet auch an weiteren Standards, um einer Fragmentierung von Linux entgegenzuwirken. Zukünftig möchte die Free Standards Group auch ihre Aktivitäten in Asien verstärken.

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Hierbei steht im Vordergrund, die Handhabung von asiatischen Zeichensätzen zu standardisieren. Gemeinsam mit der chinesischen Regierung richtet die Organisation außerdem eine Zertifizierungsstelle ein, die chinesische Linux-Distributionen zertifizieren soll. Um diese Vorhaben zu unterstützen, ist auch Fujitsu der Free Standards Group als Sponsor beigetreten. Masahiro Date von Fujitsu sitzt bereits im Vorstand der Free Standards Group.

Nähere Informationen zu den geplanten Aktivitäten will die Free Standards Group auf der LinuxWorld Expo in Tokio bekannt geben, die vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2006 stattfindet.

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