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Microsoft widerspricht Gängelungsvorwurf von Computerbild

Meinungsfreiheit soll nicht gefährdet worden sein. Microsoft hat mittlerweile dem Bericht der Computerbild widersprochen, wonach der Softwarehersteller per Vertrag in die redaktionelle Berichterstattung über die "Office 2007"-Vorabversion eingegriffen hätte. Die Computerzeitschrift hätte die Vertragszitate im falschen Zusammenhang und verkürzt wiedergegeben.
/ Andreas Donath
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"Die Pressefreiheit ist ein hohes und schützenswertes Gut. Wir greifen deshalb niemals und in keiner Weise in die redaktionelle Freiheit irgendeines Mediums ein. Wir haben dies in der Vergangenheit nicht getan und werden es auch in Zukunft nicht tun" , so Jürgen Gallmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland.

Microsoft wolle lediglich sicherstellen, dass Leser der jeweiligen Magazine korrekte Informationen erhalten sowie bei der Installation und Nutzung der Beta einen größtmöglicher Nutzen davon haben. Man habe aber in keiner Weise auf inhaltliche Berichterstattung, Bewertungen oder Meinungen Einfluss genommen, stellte Microsoft klar.

Die Zitate der in der Computerbild abgedruckten Mail von Microsoft Deutschland an die Computerfachverlage sei, wie auch die angeführten Vertragsbestandteile, aus dem Kontext gerissen worden. Man habe in dem Schreiben ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man auf die redaktionelle Arbeit keinen Einfluss nehmen würde, sagte Microsoft zu den Vorwürfen.

Microsoft nennt neben der c't auch die Publikationen PCgo!, das PC Magazin, die PC Praxis, die PC Welt und Windows IT Pro, die die Office-2007-Beta2 auf Heft- CDs vertreiben wollen.

Die c't hatte bereits der Darstellung der Computerbild widersprochen .


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