• IT-Karriere:
  • Services:

Vom Kitsch zum Glamour: Swarovski fürs Handy

Designer bekleben elektronische Geräte mit Glitzersteinchen

Mit einer verrückten Geschäftsidee will ein Designer-Team aus Berlin auf sich aufmerksam machen: Um technische Geräte nicht so langweilig erscheinen zu lassen, bekleben die Künstler Nintendo DS, Xbox oder iPod, Handy oder Bluetooth-Headset mit Swarovski-Kristallen. Ihr Ziel: mehr Individualität für technische Massenware.

Artikel veröffentlicht am , yg

Bling my Thing
Bling my Thing
"Deko-Den" heißt ein Trend, der aus Japan stammt und dort seit einer Weile grassiert. Das japanisch anmutende Wort ist die Kurzform von "Dekoration Denwa" und soll so viel wie "ein Telefon dekorieren" bedeuten. Also bekleben - oder besser: "blingen", so erläutert Chefdesignerin Ayano Kimura von Bling My Thing das Angebot. Die Firma will nun den Trend, in dem der individuelle Look zählt, nach Deutschland holen.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
  2. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)

Die Berliner machen aus einem Mobiltelefon, iPod oder PDA ein Schmuckstück. Alle Swarovski-Kristalle werden mit einem Spezial-Kristallkleber befestigt. Darüber hinaus soll eine speziell entwickelte Versiegelungstechnik guten Halt bieten. Darauf, dass die Steine auch wirklich halten, gibt es ein Jahr Garantie. Durch das Bekleben, so die Designer, werden die Geräte in ihren Funktionen nicht beeinträchtigt.

Bling my Thing
Bling my Thing
Auch in Deutschland könnte die Idee ankommen: "Geblingte" Handys und andere Geräte erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Dies scheinen Kooperationen mit Mobilfunkhändlern und anderen Elektronikherstellern wie z.B. The Phone House oder Vodafone zu belegen, wie die Chefdesignerin Golem.de gegenüber erläuterte. Phone-House-Kunden z.B. bekommen 10 Prozent Rabatt, wenn sie ihr Handy bekleben lassen. Auch mit Vodafone soll bald eine enge Zusammenarbeit starten: Noch im Sommer, so Kimura, soll eine gemeinsame Website gestartet werden.

Für Bosch will Bling myThing schon eine Mini-Bohrmaschine veredelt haben, ebenso eine Xbox360 mit dem Motiv von Lara Croft für Eidos. Für Nintendo wurden Geräte mit dem Super-Mario-Motiv verziert.

Doch Individualität ist nicht ganz billig: So kostet das komplette Bekleben eines PDAs laut Preisliste vom April 2006 etwa 289,- Euro, der iPod Shuffle wird für 159,- Euro verziert. Die Kosten variieren je nach Größe der Swarovski-Steine: Mittelgroße Kristalle (SS9) sind im Preis inbegriffen. Wer kleinere Steinchen will, muss einen Zuschlag zahlen. Per Telefon oder E-Mail werden die Designwünsche mit dem Kunden abgesprochen. Man muss nur noch sein Handy oder seinen PDA einschicken, in wenigen Tagen soll das beklebte Gerät zurückkommen.

Ähnliche Verschönerungen bieten die Schweizer Designer von monimoni mit ihrem "Handy-Glam" für Mobiltelefone, scheinen sich allerdings eher auf Handy-Schmuck zum Anhängen ("Original Swiss Handy-Straps") anstatt zum Aufkleben zu konzentrieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. (u. a. Galaxy S21 mit Galaxy Buds Pro In-Ears und Galaxy Smart Tag für 849€)
  2. 279,99€ (Bestpreis)
  3. 249,09€ mit Rabattcode "POWEREBAY6" (Bestpreis)

nicky1212 07. Dez 2007

komplett-sets mit kleber, steinen und anleitung oder komplette customized angebote findet...

SHADOW-KNIGHT 31. Mai 2006

Über Geschmack lässt sich ja vortrefflich streiten. Meiner sagt: "BUARGH, würg - baaah...

Wong 30. Mai 2006

Ich brauch sowas auch nicht, aber: Andere casemodden sich beispielsweise durch ihr Leben...

Diggo 30. Mai 2006

...haben meine Freunde auf meinem Mäppchen unterschrieben. Sehr individuell war das - da...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020) Video aufrufen
Moodle: Was den Lernraum Berlin in die Knie zwang
Moodle
Was den Lernraum Berlin in die Knie zwang

Eine übermäßig große Datenbank und schlecht optimierte Abfragen in Moodle führten zu Ausfällen in der Online-Lernsoftware.
Eine Recherche von Hanno Böck


    Donald Trump: Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre
    Donald Trump
    Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre

    Die IT-Konzerne gehen wie in einer konzertierten Aktion gegen Donald Trump und dessen Anhänger vor. Ist das vertretbar oder ein gefährlicher Präzedenzfall?
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Reaktion auf Kapitol-Sturm Youtube sperrt Trump-Kanal für mindestens eine Woche
    2. US-Wahlen Facebook erwägt dauerhafte Sperre Trumps
    3. Social Media Amazon schaltet Parler die Server ab

    20 Jahre Wikipedia: Verlässliches Wissen rettet noch nicht die Welt
    20 Jahre Wikipedia
    Verlässliches Wissen rettet noch nicht die Welt

    Noch nie war es so einfach, per Wikipedia an enzyklopädisches Wissen zu gelangen. Doch scheint es viele Menschen gar nicht mehr zu interessieren.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

    1. Desktop-Version Wikipedia überarbeitet "klobiges" Design

      •  /