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Öko-Institut: Online-Rechnungen dienen dem Umweltschutz

T-Com will Privatkunden nun mit Umweltschutz-Argumenten überzeugen. Der elektronische Rechnungsversand ist einer Studie des Freiburger Öko-Instituts zufolge nicht nur kostensenkend, sondern trägt auch zum Umweltschutz bei. Die Studie hatte das Öko-Institut im Auftrag der T-Com erstellt. Dabei wurden nicht nur der Papier-, sondern auch der Energieverbrauch und die Infrastrukturkosten berücksichtigt.
/ Andreas Donath
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Das Ergebnis der vergleichenden Studie zeigt, dass die Rechnung per E-Mail die Umwelt deutlich weniger belastet als der klassische Versand der Rechnung per Brief. Hier liegt die Belastung für die Umwelt rund fünfmal höher. Mit einbezogen wurden sowohl die Herstellungs- und Versandkette für die Papierrechnung (Papier, Druck, Logistik) als auch die technische Bereitstellung und Distribution der Rechnung per E-Mail (Rechner, Energie, Festnetzinfrastruktur).

Der Umweltvorteil gegenüber der Papierrechnung wird allerdings beim Ausdrucken der Rechnungen durch den Empfänger aufgezehrt. Statt die Rechnung auszudrucken, sollte der Kunde die Daten auf seiner Festplatte speichern, rät das Öko-Institut.

"Die eingesparten Mittel müssen in den Umweltschutz investiert werden" , fordert Dr. Dietlinde Quack, die die Studie begleitete. Für T-Com hält die Forscherin beispielsweise ein Umweltsponsoring-Projekt für möglich. Dadurch könnte das Unternehmen die Kunden für einen Umstieg auf Rechnung per E-Mail gewinnen.

Die Studie kann kostenlos unter www.oeko.de/oekodoc/282/2005-019-de.pdf(öffnet im neuen Fenster) bezogen werden. In der Studie werden allerdings nur Privatrechnungen berücksichtigt, Onlinerechnungen für Unternehmen, für die besondere Aufbewahrungspflichten und eine elektronische Signatur erforderlich sind, wurden nicht behandelt. Privatkunden versucht die T-Com schon seit geraumer Zeit vom Umstieg auf Rechnungen per E-Mail zu überzeugen.


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