Mandriva virtualisiert mit OpenVZ

Virtualisierungslösung möchte in den offiziellen Kernel

Die freie Virtualisierungstechnik OpenVZ wird Bestandteil des Mandriva Corporate Servers 4.0 sein. Damit ist Mandriva der erste Distributor, der OpenVZ in den eigenen Kernel integriert. OpenVZ erlaubt die Einrichtung virtueller Server unter Linux, unter denen sich die vorhandenen Ressourcen aufteilen lassen. Die Entwickler wollen die Lösung auch weiterhin in den offiziellen Linux-Kernel bringen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mandriva wird die von der Firma SWsoft als Open Source veröffentlichte Virtualisierungslösung OpenVZ fest in den Kernel der Linux-Distribution Corporate Server 4.0 integrieren. Damit bietet auch Mandriva eine Virtualisierungstechnik an, die voll unterstützt wird. Die bisher erhältliche Version des Corporate Server 3.0 liefert noch keine Virtualisierungstechnik mit, so dass Kunden bei Bedarf selbst Hand anlegen und auf Support verzichten müssen.

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Mit der Entscheidung für OpenVZ unterscheidet sich Mandriva von den meisten aktuellen Distributionen, die Xen zur Virtualisierung einsetzen. Weitere Details über die neue Ausgabe des Corporate Servers gab der Anbieter jedoch noch nicht bekannt - auch ein Erscheinungsdatum fehlt noch.

OpenVZ ist der Kern von SWsofts kommerziellem Produkt Virtuozzo. Die Software soll sich vor allem durch eine optimierte Ressourcenaufteilung auszeichnen, so dass auf einem Rechner problemlos mehrere hundert virtuelle Server laufen sollen. Dabei unterstützt OpenVZ ausschließlich Linux, sowohl als Host- als auch als Gastbetriebssystem. Die Dateisysteme der Gäste finden sich direkt unterhalb des Host-Dateisystems, die Gäste selbst laufen jedoch vollständig isoliert. Ein Zugriff aus einem virtuellen Server auf den Host ist nicht möglich.

Weiterhin arbeiten die OpenVZ-Entwickler daran, ihre Lösung in den offiziellen Kernel zu bringen. Dabei steht OpenVZ nicht alleine da, auch Xen möchte in den Kernel gelangen. Prinzipiell schließt Andrew Morton, der den Kernel 2.6 zusammen mit Linus Torvalds betreut, aber auch die Aufnahme mehrerer Lösungen nicht aus.

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Der bei IBM beschäftigte Entwickler Serge E. Hallyn hat erst im Mai 2006 einen Patch für den Kernel eingereicht. Dieser führt einen neuen Namensraum ein, den Lösungen wie OpenVZ, aber auch VServer nutzen können. Morton bekräftigte daraufhin wieder, dass Virtualisierungslösungen in den Kernel gelangen sollen. Man müsse alle Funktionen auflisten, die der Kernel brauche, bevor Lösungen wie OpenVZ Einzug halten können.

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