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Schadcode - Vorgebliches Windows-Update unterwegs

Trojanisches Pferd spioniert Zugangsdaten von Online-Banken aus

Per E-Mail macht derzeit ein Trojanisches Pferd die Runde, das sich als Windows-Update ausgibt. Die in holprigem Deutsch gehaltene E-Mail soll Anwender dazu bringen, das im Anhang enthaltene Archiv zu öffnen, die ausführbare Datei zu starten und sich so das Trojanische Pferd auf den Rechner zu holen. Der Schädling versucht dann an die Zugangsdaten von Online-Bankkunden zu gelangen.

Artikel veröffentlicht am ,

Fällt ein Opfer auf diesen plumpen Trick herein, nistet sich das Trojanische Pferd Sinowal auf einem Windows-System so ein, dass besonders Bankdaten abgefangen werden. Dazu fügt der Schädling eigenen HTML-Code beim Aufruf von Bankenseiten ein und lässt so ein Pop-up-Fenster erscheinen. Gibt das Opfer hier seine Zugangsdaten ein, fängt das Trojanische Pferd diese ab. Der Schädling soll sich mit Hilfe von Spam-Methoden verteilen, bietet selbst aber keine Verbreitungsfunktionen.

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Die betreffende E-Mail kennzeichnet ein sehr holpriges Deutsch, das viele offensichtliche Fehler enthält, was in jedem Fall einen Warnhinweis darstellt. Hier ein Auszug des Beginns der betreffenden E-Mail:

Sehr geehrte Benutzer Microsoft Windows XP!

Gestern haben unbekannte Hacker den neuen Wurm-Virus
eingesetzt. Nachdem er ins system reingreift, wird er von
sich selbst nach Ihrer mailadressenliste ausgesendet, und
alle Ihren Kontakte werden angesteckt. Nach der
Ansteckung fängt das System instabil zu arbeiten, und
der Komputer "hängt" genau nach einer Minute nach
dem nächsten Hochfahren.

Im weiteren E-Mail-Text wird der Nutzer aufgefordert, das an der Mitteilung hängende ZIP-Archiv zu öffnen und die darin zu findende EXE-Datei zu starten. Folgt ein Opfer dieser Aufforderung, nistet sich das Trojanische Pferd auf dem betreffenden Windows-System ein und kommt seiner Protokollaufgabe nach.

Wie andere Softwareanbieter verteilt auch Microsoft keine Programm-Updates per E-Mail, so dass allgemein davon auszugehen ist, dass es sich in einem solchen Fall um Schadcode handelt. Updates für Applikationen werden üblicherweise per Webseite als Download zur Verfügung gestellt und nur äußerst selten direkt an Kunden per E-Mail verteilt. Mancher Shareware-Anbieter stellt Updates seiner Produkte per E-Mail bereit, allerdings gilt dies nicht für die großen Softwarekonzerne wie Microsoft.

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Michael - alt 31. Mai 2006

Könnte sein. Wobei der englische Text auch sehr holperig ist...... Deutet auf China...

Michael - alt 31. Mai 2006

Da bist Du aber recht schief gewickelt: Es ist ziemlich simpel, so ein Progrämmelchen zu...

Michael - alt 31. Mai 2006

Nun hast Du also Dein Sprüchle gesagt und wir haben alle schön geantwortet. Fühlst Du...

hennes 30. Mai 2006

Gute Entscheidung! Dann darf ich noch anfügen das WinServer selten blau anlaufen weil...

jojojij2 30. Mai 2006

hier gilt ja dann der durchschnitt. ich habe auch z.b. eine uralte email adresse bei gmx...


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