Phantom-Unterhaltung: Infinium Labs benennt sich um

Ex-CEO Kevin Bachus klagt gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber

Selten hat eine Konsole ihrem Namen so sehr Ehre gemacht wie die wohl nie mehr erscheinende Phantom-Konsole von Infinium Labs. Nun benennt sich der angeschlagene Hersteller um und will künftig unter dem Namen "Phantom Entertainment" Produkte ankündigen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Pläne für die Umbenennung sind einem vor wenigen Tagen bei der US-Börsenaufsicht eingereichten Dokument zu entnehmen. Darin heißt es, dass das Board of Directors von Infinium Labs sich darauf geeinigt habe, den Namen des Unternehmens zu ändern. Die Umbenennung zu Phantom Entertainment sei im Interesse des Unternehmens, da der neue Name dessen "langfristige Wachstumsstrategie" besser widerspiegle.

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Im gleichen Dokument berichtet Infinium Labs auch von einer bereits im März 2006 durch den zweiten CEO Kevin Bachus eingereichten Klage. Bachus fordert von Infinium Labs rund 51.000,- US-Dollar wegen noch ausstehender Lohnzahlungen und unbezahlte Freistellung. Infinium Labs will sich dem nicht beugen und den Streit bis zuletzt ausfechten. Bachus war nur vom August bis zum November 2005 CEO von Infinium Labs. Vor seiner Zeit bei Infinium Labs pflegte Bachus bei Microsoft die Kontakte zu Xbox-Partnern.

Bachus' Vorgänger Timothy M. Roberts, der das Unternehmen 2002 gründete und im Sommer 2005 verließ, wird sich bald vor Gericht behaupten müssen. Die US-Börsenaufsicht wirft ihm u.a. Betrug an Anlegern vor. Seit Januar 2006 ist Greg Koler der CEO von Infinium Labs. Unter seiner Führung soll nun eine zuvor für die Phantom-Konsole entwickelte Maus-Tastatur-Kombination für Spiele zur Marktreife gebracht werden. Allerdings geht Infinium Labs langsam das Geld aus.

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FranUnFine 01. Jun 2006

Die begehen nur keinen Investitionsbetrug. Und der ehemalige Chef hat sowas ähnliches...

ERasER 30. Mai 2006

Eine marktlücke^^ Produkte Ankündigen, damit sich die Leutz, den Kopf darüber zerbrechen...



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