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Firefox 2.0 erhält Anti-Phishing-Funktion

Alpha 3 von Firefox 2.0 zum Download. Die kommende Firefox-Version erhält einen Phishing-Schutz, der Nutzer vor entsprechenden Angriffen bewahren soll. Erstmals wird diese Neuerung in der Alpha 3 von Firefox 2.0 gezeigt. Zu den weiteren Neuerungen der neuen Alpha-Version zählen Änderungen an den Suchboxen im Browser sowie kleine Korrekturen am Tab-Browsing.
/ Ingo Pakalski
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Beim Aufruf einer Firefox bekannten Phishing-Seite erscheint eine Warnung, dass es sich hierbei um einen Phishing-Angriff handeln kann. Auf dem deutlich sichtbaren Warnhinweis hat der Nutzer die Möglichkeit, diesen zu ignorieren oder die Seite zu verlassen, woraufhin der Browser die eingestellte Homepage aufruft. Dazu befragt Firefox 2.0 vor dem Aufruf von Webseiten eine Datenbank mit bekannten Phishing-Seiten. Diese Liste wird automatisch aktualisiert und lokal auf dem Rechner gespeichert, sofern die Anti-Phishing-Funktion eingeschaltet ist.

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Wahlweise kann der Anwender andere Daten anzapfen, allerdings steht derzeit nur Google als Datenlieferant bereit. Voraussichtlich wird diese Auswahl aber noch erweitert. Die Firefox-Macher betonen, dass der Phishing-Schutz in keinem Fall Daten an die Mozilla-Server überträgt. Stattdessen wird die lokal abgelegte Liste genutzt, um mögliche Phishing-Angriffe zu erkennen. Der Phishing-Schutz ist standardmäßig aktiviert, kann aber bei Bedarf in den Optionen abgeschaltet werden.

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Die Suchboxen in Firefox 2.0 unterstützen als weitere Neuerung die Vorschlagfunktionen von Google und Yahoo, womit dem Nutzer der beiden Suchmaschinen Tipparbeit abgenommen werden soll. Sobald die eingegebenen Buchstaben auf ein der Suchmaschine bekanntes Wort passen, werden entsprechende Vorschläge zur Vervollständigung der Eingabe unterbreitet.

Zudem lassen sich die in Firefox enthaltenen Suchmaschinen nun in den Einstellungen nach Belieben sortieren und für die Ansicht des Quelltextes einer Seite kann ein beliebiger Editor bestimmt werden, dem dann bei Aufruf der Quelltext-Ansicht die betreffende Webseite übergeben wird.

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Kleinere Änderungen wurden am Tab-Verhalten des Browsers vorgenommen. Dies betrifft das Verhalten beim Schließen von Tab-Fenstern, wenn in den Einstellungen festgelegt ist, dass ein neues Tab-Fenster automatisch den Fokus erhält. Schließt der Nutzer in einem solchen Fall dieses neue Tab-Fenster, erhält das Stamm-Browser-Tab den Fokus nur, wenn es vorher keinen manuellen Tab-Wechsel gab.

Für Webentwickler interessant ist die Neuerung Client-Side-Session sowie Persistent Storage(öffnet im neuen Fenster) und die Unterstützung für TLS Server Name Indication(öffnet im neuen Fenster) . Schließlich gab es noch einige Änderungen an den Erweiterungsfunktionen, der neuen Rechtschreibkorrektur und den Micro-Summaries, welche mit der vorherigen Alpha-Version vorgestellt wurden.

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Die Alpha 3 von Firefox 2.0 steht in englischer Sprachversion für Windows, Linux und MacOS X zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Die Entwickler weisen ausdrücklich darauf hin, dass auch diese Vorabversion nicht für einen Produktiveinsatz geeignet ist. Lediglich Tester sollen so die Möglichkeit erhalten, die Arbeit an Firefox 2.0 zu unterstützen.

Dieser Alpha 3 sollen insgesamt zwei Beta-Fassungen folgen. Die erste Firefox-2.0-Beta soll im Juni 2006 erscheinen und wird dann alle Funktionen enthalten, die für die Final-Version des Browsers vorgesehen sind. Im Anschluss an die Betas sind mehrere Release Candidates bis zur Final-Version geplant, von der kein aktueller Erscheinungstermin bekannt ist.


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