Samsung: Mobile PCs mit Flashspeicher statt mit Festplatte

Die beiden SSD-bestückten (Solid State Disc) Geräte sollen durch den Verzicht auf normale Festplatten wesentlich unempfindlicher gegen Erschütterungen sein und auch schneller starten können.
Zudem ist die Flashspeicherlösung etwas leichter: Eine typische 1,8-Zoll-Festplatte wiegt ungefähr 50 Gramm, eine SSD ist je nach Größe der Speicherelemente ungefähr 20 bis 30 Gramm leichter. Natürlich verhält sich der Flashspeicher auch vollkommen ruhig.
Im Subnotebook "Q30-SSD" mit 12,1-Zoll-Bildschirm steckt ein Intel Pentium M ULV 753 mit 1,2 GHz, während im UPC "Q1-SSD" der weniger leistungsstarke Celeron ULV M353 mit 900 MHz werkelt. Das "Q1-SSD" verfügt über ein 7-Zoll-Display. Beide Geräte sind mit 512 MByte RAM ausgestattet und arbeiten mit Intels interner Grafiklösung GMA 900.
Für das Q30-SSD gibt es ein externes DVD-Laufwerk, während das Q1 ganz ohne optisches Laufwerk ausgeliefert wird. Das Subnotebook und der UPC sind mit Digital-Fernsehtunern ausgestattet und können auch ohne Start des Betriebssystems als Fernseher und Medienspieler genutzt werden.
Samsungs Q30-SSD misst 288 x 198 x 18 bis 23,8 mm bei einem Gewicht von 1,14 Kilogramm. Die herkömmliche, mit Festplatte bestückte Version des Q30 wiegt mit 1,16 Kilogramm etwas mehr. Das Q1-SSD mit den Abmessungen 227,5 x 139,5 x 24,5 bis 26,5 mm wiegt 751 Gramm - der Festplattenbruder wiegt 777 Gramm. Die Akkulaufzeiten gab der Hersteller nicht an, dabei wäre es gerade hierbei interesant zu wissen, ob sich der Einsatz von SSDs positiv auswirkt.
Sowohl Samsungs UPC Q1-SSD als auch das 12,1-Zoll-Leichtgewicht Q30 sollen in Korea ab Anfang Juni 2006 auf den Markt kommen. Für das Q1-SSD werden umgerechnet 1.900,- Euro verlangt, das Q30-SSD soll sogar 2.900,- Euro kosten.



