Intel schleift die Axt: "Bad Axe"-Mainboard fit für Conroe
"Bad Axe" war ursprünglich der Codename des Mainboards in der Entwicklung, die angepeilte Zielgruppe fand die Bezeichnung wohl so passend, dass das 975XBX meist auch nur als "böse Axt" bekannt ist. Das Mainboard basiert auf dem 975-Chipsatz und bringt als besondere Funktion zwei PEG-Slots (PCI Express for Graphics) mit, die gleichzeitig mit x8 laufen können. Damit lassen sich zwei Grafikkarten im Verbund nutzen. Für ATIs CrossFire besitzt das Board eine Zertifizierung, Nvidias SLI-Lösungen laufen nur ohne den Segen des GPU-Herstellers und mit inoffiziellen Treibern. Eine einzelne PEG-Karte läuft mit den gewohnten x16.
Der Haken an dieser schleichenden Aktualisierung ist, dass man bei den derzeit im Handel befindlichen Intel-Boards in Einzelhandelsverpackung auf das Board selbst sehen muss, um die Revisionsnummer zu erkennen. Intel verwendet dafür einen Aufkleber mit Strichcode, der neben den Speicherslots angebracht ist. Die letzten drei Ziffern dieser "AA-Nummer" ("Altered Assembly") müssen beim 975XBX "304" lauten, dann ist das Board fit für Conroe. Frühere Ausgaben des Boards tragen am Ende der AA-Nummer die Ziffern 302 oder 303 und können auch durch ein BIOS-Update nicht zur Zusammenarbeit mit dem Core 2 Duo überredet werden.
Wann diese CPU genau auf den Markt kommt, hält Intel immer noch geheim – einzig den Juli 2006 hat das Unternehmen bereits bestätigt .
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