WLAN für Linux: Madwifi 0.9.0 setzt auf neue Codebasis

Linux-Treiber für WLAN-Karten mit Atheros-Chipsatz

Der Linux-Treiber "Madwifi" für WLAN-Karten mit Atheros-Chip ist jetzt in Version 0.9.0 erschienen, die die Entwickler als erste offizielle Version bezeichnen. Begründet wird dies damit, dass Madwifi nun komplett auf der zuvor als "madwifi-ng" gepflegten Codebasis aufsetzt. Diese unterstützt auch aktuelle Funktionen der Karten, wie virtuelle Access Points.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das eigentliche Ziel dieser Veröffentlichung ist es, die neue Codebasis offiziell vorzustellen, so die Entwickler in ihrer Ankündigung. Das zuvor schlicht als "madwifi" bekannte Modul trägt nun den Namen "madwifi-old", gilt als veraltet, wird von den Entwicklern nicht länger unterstützt und soll daher auch nicht mehr aktualisiert werden. Nutzer des Treibers sollen daher auf die neue Version wechseln, die sich in den vergangenen acht Monaten ausführlichen Tests gestellt habe, so das Madwifi-Team weiter.

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Die neue Version unterstützt vor allem aktuelle Funktionen der Atheros-Karten, wie beispielsweise virtuelle Access Points (VAPs). Damit lassen sich mehrere virtuelle WLAN-Schnittstellen einrichten, die in unterschiedlichen Modi laufen. Mit einer WLAN-Karte und einem mittels Madwifi und Hostapd eingerichteten Access Point können so unterschiedliche SSIDs verwendet werden. Damit können Anwender auch Access Point und Client auf derselben Karte laufen lassen, um so einen Repeater einzurichten.

Einige wenige, nicht näher genannte Funktionen sollen jedoch weiterhin nur mit der alten Version zur Verfügung stehen. Dies sei aber nur für sehr spezielle Konfigurationen relevant, so die Entwickler. Bei mehr als einem aktiv genutzten VAP soll es aber auch mit der neuen Version noch zu Stabilitätsproblemen kommen. Zudem lassen sich die Karten noch nicht richtig in den Suspend-Modus versetzen und einige Karten funktionieren nicht mehr, nachdem der Ländercode geändert wurde. Beim Scannen von Kanälen kann es ebenso zu Problemen kommen.

Da der Madwifi-Treiber auf ein vorkompiliertes Hardware Abstraction Layer (HAL) setzt, das direkt in den Treiber einkompiliert ist, gilt er als unfrei. Eine Aufnahme von Madwifi in den offiziellen Kernel ist daher nicht möglich.

Madwifi 0.9.0 steht ab sofort unter madwifi.org zum Download bereit. Beim Umstieg von der alten Variante müssen unter Umständen Konfigurationsdateien geändert werden, damit die WLAN-Karte weiter funktioniert.

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broedje 01. Apr 2008

ich forsche jetzt seit ein paar Jahren mit an linux um schnelle mal zu surfen oder oder...

ja. 26. Mai 2006

Wenn ich Linux höre/lese, denke ich an Desktop, Xfce (beliebiger anderer Desktop denkbar...

ercan 25. Mai 2006

Now, THAT'S Bullshit.



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