Gültige Schlüssel für Premiere im Netz
Einer Meldung(öffnet im neuen Fenster) von Heise Online zufolge haben die Kollegen die Schlüssel auch schon ausprobiert und konnten bis auf die HD-Kanäle das gesamte Angebot von Premiere sichtbar machen. Zum Einsatz kam dabei ein PC mit einer DVB-S- oder DVB-C-Karte samt einem Programm, welches das "Conditional Access Module" (CAM) eines Satellitenempfängers per Software emuliert, ein so genanntes Soft-CAM.
Dieses Soft-CAM ließ sich offenbar mit einem aus dem Internet beschafften gültigen Schlüssel einer Abo-Karte von Premiere dazu überreden, nahezu alle Premiere-Kanäle darzustellen. Laut Heise kursieren die Schlüssel inzwischen auf einschlägigen Webseiten.
Wie schon bei früheren Angriffen auf die Verschlüsselung von PayTV-Sendern arbeitet auch der aktuelle Hack mit einem gültigen Schlüssel, der aus einer Abo-Karte ausgelesen wurde. Premiere kann diese Schlüssel jederzeit über Signale an die Empfänger stilllegen oder den zahlenden Kunden neue Abo-Karten zuschicken, da diese mit einem Mikrocontroller bestückten Karten in der Herstellung recht günstig sind. Die Verschlüsselung selbst ist mit dem neuen Trick noch nicht geknackt, so dass sich der Schaden für den Sender in Grenzen hält.
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



