Turbo Charge macht schlappe Handys fit
Der Nutzer schraubt den Turbo-Charge auf, steckt eine handelsübliche AA-Batterie hinein und verbindet über einen mitgelieferten Adapter das Ladegerät mit dem Handy. Ein blaues Licht zeigt an, dass das Handy geladen wird. Erlischt das Licht, ist die AA-Batterie leer und das Ende der Wiederauflade-Aktion erreicht. Laut Hersteller soll eine Standard-AA-Batterie dem Handy etwa 2 Gesprächsstunden oder 40 Stunden Stand-by-Zeit spendieren.
Der AA Turbo Charge ist etwa so groß wie ein Lippenstift, über das Gewicht macht der Hersteller keine Angaben. Kosten soll das Ladegerät 29,95 US-Dollar. Im Lieferumfang ist eine AA-Batterie und das gewünschte Adapterkabel für ein Mobiltelefon enthalten.
Auch andere Hersteller haben Zusatzstrom für unterwegs im Angebot. Sony Ericsson z.B. hat jüngst ein vergleichbares Prinzip vorgestellt . Auch hier lädt sich ein Handy-Akku per AA-Batterie auf. Alternativ gibt es den Notfall-Charger , eine Zink-Kohle-Batterie, die leere Handys wieder zum Leben erweckt, aber nicht mit Standardbatterien bestückt werden kann.
Nachdem der Prototyp des AA Turbo Charge auf der Computerelektronik-Messe CES in Las Vegas im Januar 2006 vorgestellt wurde, hat nun die AA Turbo Charge Marketing, Inc. Ostern 2006 die weltweiten Vertriebsrechte vom Erfinder erworben. Derzeit werden für Deutschland noch Vertriebspartner gesucht(öffnet im neuen Fenster) .



