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Pentax-Spiegelreflex macht jedes Objektiv verwacklungssicher

Pentax K100D und K110D mit 6 Megapixeln. Pentax hat zwei neue Spiegelreflex-Digitalkameras vorgestellt: Die Pentax K100D und K110D haben beide eine Auflösung von 6 Megapixeln. Anders als ihr Schwestermodell K100D verfügt die K110D aber nicht über eine Antiverwacklungstechnik.
/ Andreas Donath
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Die Pentax K100D ist dafür mit zwei Sensoren ausgestattet, die Bewegungen messen und den Aufnahmesensor durch entsprechende Gegenbewegung austarieren. Das Ausbalancier-System soll um bis zu drei Stufen längere Belichtungszeiten erlauben.

Das Schwestermodell der K100D ist die K110D. Abgesehen vom fehlenden Antiverwacklungssystem ("Shake Reduction") unterscheidet sie sich äußerlich durch den entsprechend fehlenden "SR"-Schriftzug und die silberne Kappe des Programmwahlrades von der K100D.

Mit den neuen Produktbezeichnungen erinnert Pentax an seine traditionellen K-Objektive und -Kameras. Auch diese Objektive sowie KAF2- und KA-Optiken können genutzt werden. M42- und Mittelformatobjektive können mittels Adapter verwendet werden. Sie alle profitieren von der Antiverwacklungsmechanik der K100D.

Die Empfindlichkeit kann zwischen ISO 200, 400, 800, 1600 und 3200 eingestellt werden. Die Verschlusszeiten rangieren von 1/4000 bis 30 Sekunden. Die Kamera schafft Serienaufnahmen mit einer Geschwindigkeit von 2,8 Bildern pro Sekunde und mit 5 Bildern in Folge bei JPEG- bwz. 3 Bildern beim Rohdatenformat.

Der Weißabgleich kann automatisch oder manuell vorgenommen werden. Für letztere Einstellungsoption gibt es wahlweise mehrere Voreinstellungen für typische Lichtsituationen und eine rein manuelle Messung des Weißpunktes.

Zur Motivkontrolle ist ein eingebauter Pentaspiegelsucher eingebaut. Außerdem ist auf der Kamera-Rückseite ein 2,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 210.000 Pixeln angebracht, das Betrachtungswinkel von 140 Grad aufweist.

Die Belichtungsmessung erfolgt mit Hilfe von 16 Messfeldern. Zudem ist eine Umschaltung auf Spotmessung und mittenbetonte Messung möglich. Die Scharfstellung wird mit 11 Messfeldern erledigt. Neben manueller Belichtung sowie Zeit- und Blendenautomatiken ist auch eine Programmautomatik vorhanden, die günstige Parameter für definierte Fotosituationen bereitstellt.

Im Kameragehäuse ist ein aufklappbarer Blitz mit einer Leitzahl von 15,6 (bei ISO 200) untergebracht. Dazu kommt natürlich ein Blitzschuh für Systemblitzgeräte. Gespeichert wird auf SD-Speicherkarten in den Formaten RAW und JPEG. Neben dem Speicherkartentausch kann die Datenübertragung auf den Rechner per USB 2.0 erfolgen. Die Stromversorgung wird wahlweise über zwei CR-V3-Batterien oder vier AA-Zellen realisiert. Auch ein Netzadapter steht zur Auswahl.

Das Gehäuse misst 129,5 x 92,5 x 70 mm bei einem Leergewicht von 560 Gramm. Die Kameras stecken in einem Gehäuse bestehend aus einem Stahlchassis umhüllt mit Kunststoff.

Die Pentax K100D soll nach Pentax-Angaben "wahrscheinlich" ab Anfang August 2006 für 699,- Euro zusammen mit dem 18-55-mm-Objektiv erhältlich sein. Die Pentax K110D soll Ende August 2006 für einen Preis von 649,- Euro erscheinen. Auch hier ist das 18-55-mm im Preis enthalten.


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