Modulares X.org 7.1 kann 3D

Version 7.2 soll in sechs Monaten erscheinen

Mit X11R7.1 steht nun die erste Aktualisierung für X.org 7.0 zur Verfügung, das im Dezember 2005 als erstes Major-Release seit fast zehn Jahren erschien. Die neue Version verbessert einige Teile des X-Servers und integriert die von Red Hat entwickelte Beschleunigungsarchitektur AIGLX, mit der sich 3D-Effekte darstellen lassen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

AIGLX
AIGLX
Nachdem X11R7.0 das erste Major-Release des X Window Systems seit fast zehn Jahren war, ist mit X11R7.1 nun das erste Update erschienen. Darin haben die Entwickler Red Hats Accelerated Indirect GLX (AIGLX) integriert. Mit AIGLX lassen sich, wie auch mit Novells Xgl, per OpenGL beschleunigte Grafikfunktionen nutzen und so beispielsweise 3D-Effekte auf dem Desktop darstellen. Durch eine neue GLX-Erweiterung soll sich beim Rendern des Desktops außerdem die komplette von OpenGL zur Verfügung gestellte Leistung ausnutzen lassen.

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer/IT Tüftler (m/w/d)
    Linova Software GmbH, München
  2. Softwareentwickler (m/w/d)
    rocon Rohrbach EDV-Consulting GmbH, Stuttgart, Köln, Mainz, Frankfurt am Main
Detailsuche

Die mit X.org 7.0 eingeführte Beschleunigungsarchitektur Exa, mit der sich die XRender-Erweiterung besser nutzen lassen soll, wurde weiter verbessert und es wurden Fehler behoben. Dadurch soll die Erweiterung vor allem schneller sein, wird jedoch immer noch als unfertig angesehen, weshalb mit weiteren Fehlern zu rechnen ist.

Ferner nahmen die Entwickler Kdrive-DDX auf, mit dem sich auf wenig leistungsfähigen Rechnern mehrere X-Server starten lassen. Damit ist Kdrive-DDX vor allem für den Embedded-Bereich interessant und unterstützt auch Utility-Server wie Xephyr, mit dem sich ein neuer X-Server in einem Fenster starten lässt.

Des Weiteren wurden die integrierten Grafikkartentreiber aktualisiert, wodurch teilweise zusätzliche Chipsätze unterstützt werden. Durch den weiterhin modularen Aufbau der neuen X.org-Version können die einzelnen Teile des Systems getrennt voneinander gepflegt werden. Anwender haben so auch die Möglichkeit, neue Treiber einzuspielen, ohne den kompletten X-Server zu aktualisieren.

Unterdessen gab das X.org-Projekt auch bekannt, dass die nächste Version 7.2 am 17. November 2006 erscheinen soll. Unter anderem soll diese Version ein Hotplug-System für Eingabegeräte enthalten und auf weiteren Plattformen laufen.

X.org 7.1 läuft auf Linux, Solaris sowie den meisten BSD-Varianten und unterstützt die Plattformen SPARC64, IA64, x86 und AMD64. Der Quelltext steht ab sofort unter x.org zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ashura 31. Mai 2006

Mit dem heutigen Update der Mesa-Bibliotheken (6.4.2-1) ist nun offenbar endlich der CVS...

Anonymous 24. Mai 2006

Ubuntu Dapper Drake läuft schon jetzt ziemlich gut mit Xorg 7.0, Xgl und Compiz. AIGLX...

Wissard 24. Mai 2006

tja bei Linux geht bis jetzt eben noch kein Hotplug auch wenn man für die...

~The Judge~ 24. Mai 2006

Das bringt es so ziemlich genau auf den Punkt. Danke.

wdsl 23. Mai 2006

auch wenn ich Kanotix verwende (meiner Meinung nach bestes Linuxsystem) wird es nicht...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google
Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
Artikel
  1. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  2. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

  3. Kalter Krieg 2.0?: Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe
    Kalter Krieg 2.0?
    Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe

    Die Volksrepublik China soll eine Hyperschallwaffe getestet haben. China dementiert die Vorwürfe aber und sagt, es wäre ein Raumschiff gewesen.
    Eine Analyse von Patrick Klapetz

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /