Modulares X.org 7.1 kann 3D
Die mit X.org 7.0 eingeführte Beschleunigungsarchitektur Exa, mit der sich die XRender-Erweiterung besser nutzen lassen soll, wurde weiter verbessert und es wurden Fehler behoben. Dadurch soll die Erweiterung vor allem schneller sein, wird jedoch immer noch als unfertig angesehen, weshalb mit weiteren Fehlern zu rechnen ist.
Ferner nahmen die Entwickler Kdrive-DDX auf, mit dem sich auf wenig leistungsfähigen Rechnern mehrere X-Server starten lassen. Damit ist Kdrive-DDX vor allem für den Embedded-Bereich interessant und unterstützt auch Utility-Server wie Xephyr, mit dem sich ein neuer X-Server in einem Fenster starten lässt.
Des Weiteren wurden die integrierten Grafikkartentreiber aktualisiert, wodurch teilweise zusätzliche Chipsätze unterstützt werden. Durch den weiterhin modularen Aufbau der neuen X.org-Version können die einzelnen Teile des Systems getrennt voneinander gepflegt werden. Anwender haben so auch die Möglichkeit, neue Treiber einzuspielen, ohne den kompletten X-Server zu aktualisieren.
Unterdessen gab das X.org-Projekt auch bekannt(öffnet im neuen Fenster) , dass die nächste Version 7.2 am 17. November 2006 erscheinen soll. Unter anderem soll diese Version ein Hotplug-System für Eingabegeräte enthalten und auf weiteren Plattformen laufen.
X.org 7.1 läuft auf Linux, Solaris sowie den meisten BSD-Varianten und unterstützt die Plattformen SPARC64, IA64, x86 und AMD64. Der Quelltext steht ab sofort unter x.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.



