Ricoh: Faltobjektiv-Digicam mit 5,7fachem Zoombereich
Die Objektivkonstruktion ist dabei offensichtlich der Lichtstärke abträglich – die Anfangsblendenöffnungen mit F3,3 bzw. F4,8 sprechen eine deutliche Sprache. Der Makrobereich beginnt ab 1 cm Motivabstand – ein Merkmal, auf das Ricoh seit Jahren Wert legt.
Das Display ist mit einer Diagonale von 2,5 Zoll verhältnismäßig groß und bietet eine Auflösung von 153.000 Pixeln. Es bietet verschiedene Helligkeitsstufen – mit einem Tastendruck kann die Leuchtstärke auf den Höchstwert umgeschaltet werden.
Die Scharfeinstellung erfolgt über einen Autofokus, der bei schlechten Lichtverhältnissen auf eine Hilfsbeleuchtung zurückgreift. Eine manuelle Scharfeinstellung ist ebenso möglich wie die Umstellung auf Fixfokus oder die Unendlich-Einstellung. Die Belichtungsmessung erfolgt wahlweise über 256 Zonen, mittenbetont oder per Spotmessung.
Acht Programm-Modi stehen neben einer Automatik für typische Fotosituationen bereit. Zum Zurechtrücken verzerrter Fotos von Tafeln, Flipcharts, Dokumenten und Projektionsbildern ist die Ricoh R40 mit einem Bildverarbeitungsprogramm ausgerüstet, das trapezförmige Bilder erkennt und in Rechtecke umwandelt.
Gespeichert wird auf SD- oder MultiMedia-Karten mit maximal 1 GByte Kapazität. Der interne Speicher selbst ist 26 MByte groß und fasst so auch einige Bilder. Videos werden mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen.
Unverständlich ist der Einbau einer veralteten USB-1.1-Schnittstelle anstelle des üblichen, deutlich schnelleren USB-2.0-Ports. Dazu kommt noch ein Videoausgang, über den man die Kamera an den Fernseher anschließen kann.
Der Akku soll nach CIPA-Standard gemessen 350 Aufnahmen pro Ladung ermöglichen. Die Kamera misst 95 x 26 x 53 mm bei einem Leergewicht von 135 Gramm.
Ricoh will die R40 ab Juni 2006 für 299,- Euro verkaufen.


