Zfone verschlüsselt VoIP-Telefonate nun auch unter Windows
Während bei der E-Mail-Verschlüsselung Keyserver zum Einsatz kommen und Zertifizierungsstellen die Gültigkeit von Schlüsseln bestätigen, ist Zfone unabhängig von solch einer Infrastruktur. Auch von Protokollen wie SIP und den verwendeten Servern soll Zfone unabhängig sein. Dafür erfolgt die Verschlüsselung direkt zwischen den einzelnen Zfone-Clients im Peer-to-Peer-Verfahren.
Das der Software zu Grunde liegende Protkoll ZRTP nutzt einen Algorithmus für öffentliche Schlüssel ohne Public-Key-Infrastruktur (PKI). Zudem werden keine gleichbleibenden Schlüssel verwendet und ZRTP soll laut Zimmermann Man-in-the-Middle-Angriffe aufspüren und verhindern können. Am Ende eines Telefonats werden die Schlüssel zerstört, so dass auch abgefangene Schlüssel wertlos wären. Sämtliche Authentifizierungen wickelt Zfone Peer-to-Peer über das Real-Time Transport Protocol (RTP) ab.
Die Windows-Version von Zfone steht nach vorheriger Registrierung zum kostenlosen Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Weiterhin sind auch die Versionen für Linux und MacOS X verfügbar. Es handelt sich jeweils noch um Beta-Versionen von Zfone.