Feuer frei: PC-Display aus Pyrotechnik

Feuerbälle statt Pixel

Ein US-Unternehmen hat ein voll programmierbares Display entwickelt, bei dem die Bildpunkte durch kurze Feuerstöße dargestellt werden. Das professionelle Pyrotechnik-Gerät wird auf Anfrage gefertigt - und dient vor allem als Show-Effekt für Veranstaltungen im Freien.

Artikel veröffentlicht am ,

Gefertigt wird das Display von der Firma Infernoptix, einer Tochter der Design-Schmiede NAO, die unter anderem für ausgefallene Pyrotechnik bekannt ist. Die "Digital Pyrotechnic Matrix" ist im Querformat ausgeführt und kommt bei 2,1 Metern Breite und 1,25 Metern Höhe auf eine Bildschirmdiagonale von 96 Zoll. Die Auflösung ist mit 12 x 7 Pixeln aber prinzipbedingt recht klein. Die Bildpunkte werden durch kleine Feuerbälle von rund 15 Zentimetern Durchmesser dargestellt.

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Jeder dieser Impulse besteht aus brennendem Propangas und kann eine Brenndauer von 15 bis 100 Millisekunden erreichen. Damit lassen sich neben einzelnen Buchstaben, für welche die Auflösung noch reicht, auch simple Animationen darstellen. Unter anderem ist ein simples Anzeigen des Pegels von Frequenzbändern möglich, wie man es aus Musik-Software wie Winamp kennt. Pro Betriebsstunde soll das Display dabei im Schnitt 57 Liter Gas verbrauchen, was aber stark vom Bildschirminhalt abhängt, gibt Infernoptix an. Auch der Betrieb mit reinem Erdgas sei möglich.

Gesteuert wird der Feuerzauber über eine proprietäre Software, die über einem PC mit seriellem oder parallelem Port das Display anspricht. Angaben zu Betriebssystem und Protokoll macht Infernoptix nicht.

Das aus Stahl und Kupfer gefertigte Display wiegt über 200 Kilogramm, soll aber ohne große Einrichtung transportabel sein - etwa für Konzerttourneen, vor allem Metal-Bands mit Namen wie "In Flames" werden wohl bald Schlange bei Infernoptix stehen. Das müssen Interessenten auch: Das Gerät wird nur auf Anfrage gefertigt und bisher nur in den Westen der USA verschickt. Bei derartigen Spezialanfertigungen kümmert sich der Kunde aber ohnehin oft selbst um die Lieferung.

Eine Angabe zum Preis des heißen Bildschirms macht Infernoptix nicht. Bilder und Videos des Displays sind bisher auch ausschließlich auf der Webseite des Herstellers zu haben.

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Halsab Schneider 30. Mai 2006

...überzeugt hauptsächlich mit Können und weniger mit Show... Sorry, musste mal gesagt...

Zündi 24. Mai 2006

Och schatz, heut is irgendwie kalt - mach doch mal den weißen Bildschirmschoner an!

Doommaker 24. Mai 2006

Bau's wenn's so einfach ist. Glaubst Du die Leute die solche Sachen bauen sind so dumm...

Der Fabian 23. Mai 2006

Seit wann heißt proprietär denn daß es closed source sein muss. Auch eine OSS kann...

Anonymer Nutzer 23. Mai 2006

Rammsrein wäre eh ein coolerer Name :-)



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