• IT-Karriere:
  • Services:

Creative Labs bestätigt und mildert X-Fi-Probleme

Richtig eingesteckte Speichermodule helfen gegen Knackser

Nach über einem halben Jahr hat Creative Labs auf die in Anwenderforen immer wieder geäußerte Kritik an Knacksern und Aussetzern beim Spielen mit X-Fi-Karten reagiert. Man konnte das Problem nachvollziehen und hat für Mainboards mit NForce4 eine verblüffend einfache Lösung parat.

Artikel veröffentlicht am ,

Creative Labs nahm zu den Beschwerden mit einem Foren-Eintrag auf der eigenen Webseite durch eine Mitarbeiterin Stellung. Demnach konnte das Unternehmen die Probleme mit Knacksern, Aussetzern und rhythmischem Klicken durch ausführliche Tests nachstellen. Am meisten Krach hätten die X-Fi-Karten laut den Anwendern mit dem Spiel Battlefield 2 gemacht, also hat Creative auch damit getestet.

Stellenmarkt
  1. finanzen.de, Berlin
  2. Evangelische Landeskirche in Württemberg, Stuttgart

Dazu wurden zwei Rechner auf Basis eines MSI- (MS-7220) und Asus-Boards (A8N32-SLI Deluxe) zusammengebaut. Bei beiden kamen zwei 7800GTX-Grafikkarten im SLI-Verbund zum Einsatz, auch je zwei 1-GByte-DIMMs wurden eingesteckt. Die meisten Beschwerden hatte Creative dem Posting zufolge auch über Soundprobleme mit derartigen Highend-Rechnern erhalten. Auf den Testmaschinen wurden die Soundkarten X-Fi Elite Pro und X-Fi Fatality geprüft.

In der Tat konnte Creative dann Knackser und andere Effekte provozieren. Sobald aber die Speichermodule im Dual-Channel-Betrieb liefen, war nur der Spielesound zu hören. Wer nicht das Handbuch seines Mainboards gelesen hat, kann beim Einstecken der Speichermodule durchaus den auch die Leistung steigernden Dual-Channel-Betrieb verhindern: Oft sind die Speicherslots farblich verwirrend gestaltet oder unlogisch nummeriert. Die meisten Boards zeigen den Dual-Channel-Betrieb aber beim Starten in einer BIOS-Meldung an, wenn denn nicht ein schirmfüllendes Einschaltbild auch das verhindert. Um die Abhängigkeit von der Speicherleistung zu prüfen, wurden bei Creative weitere Messungen durchgeführt - vermutlich mit Hilfe eines Logic Analyzers, das Unternehmen schweigt sich dazu aus.

Das Ergebnis: Die X-Fis sind wesentlich anfälliger auf Speicherlatenzen als ältere Karten, da sie für ihre Soundeffekte mehr Daten aus dem Hauptspeicher in größeren Blöcken lesen müssen. Wird aber der PCI-Bus für rund 600 Nanosekunden durch andere Transfers blockiert, kann es zu Knacksern kommen, schreibt Creative. Man schiebt dabei nicht die Schuld auf eine möglicherweise unsauberere PCI-Implementierung durch Nvidia.

Dennoch empfiehlt der X-Fi-Hersteller, alle Treiber und vor allem das BIOS des Mainboards auf aktuellem Stand zu halten - von Beta-Versionen lasse man am besten die Finger, so Creative. Das BIOS, das eine Vielzahl von in der Regel nur Entwicklern zugänglichen PCI-Einstellungen erlaubt, hatte sich bereits als kritisch für das Funktionieren der X-Fis erwiesen, als einige Rechner nach Einbau der Karte sogar Startprobleme hatten.

Knackser und Aussetzer bei Soundkarten, die über den betagten PCI-Bus angebunden werden, sind vor allem in der professionellen Audioproduktion seit Jahren ein Problem. Abhilfe könnte hier das mit exklusiven Datentransfers arbeitende PCI-Express bringen, doch derartige Soundkarten sind noch rar - auch bei Creative Labs.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

HubertHans 24. Jan 2007

Tja, X-FI und Audigy liefen in meinen Systemen bisher ohne Fehler. Kann das Gejammer von...

Jason.B 02. Aug 2006

Stimmt das ? Ist der online-shop seriös ? Kein fake ?

MartinP 22. Mai 2006

Ironie-Tag vergessen?

karumba 22. Mai 2006

ram-module *richtig* einstecken, sodass man dualchannel betrieb hat.

testuser 20. Mai 2006

besser die audigy raus ;-)


Folgen Sie uns
       


Minikonsolen im Vergleich - Golem retro

Retro-Faktor, Steuerung, Emulationsqualität: Wir haben sieben Minikonsolen miteinander verglichen.

Minikonsolen im Vergleich - Golem retro Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Film: Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
Film
Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten

Drachen löschen die Menschheit fast aus, Aliens löschen die Menschheit fast aus, Monster löschen die Menschheit fast aus: Das Jahr 2020 ist in Spielfilmen nicht gerade heiter.
Von Peter Osteried

  1. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
  2. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?
  3. Gemini Man Überflüssiges Klonexperiment

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

    •  /