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T-Mobile: "Wir werden kein Überwachungs- Mobilfunkanbieter"

VoIP und Instant Mesaging bei Web'nWalk XL verboten

Presseberichten zufolge hat T-Mobile das Kleingedruckte für den Tarif Web'nWalk XL um eine hässliche Klausel erweitert. Sie verbietet die Nutzung von Instant Messaging und Voice-over-IP-Telefonaten. T-Mobile möchte in Zukunft einen eigenen Instant-Messaging-Service anbieten.

Artikel veröffentlicht am , yg

Der Aufruhr dreht sich um folgende Klausel: "Die Nutzung von VoIP und Instant Messaging ist ausgeschlossen." Wie T-Mobile im Gespräch mit Golem.de angab, stelle dieser Satz lediglich eine Konkretisierung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen dar und sei implizit bereits in dem Vertrag enthalten gewesen. Damit wäre die Klausel auch für bestehende Verträge gültig.

Inhalt:
  1. T-Mobile: "Wir werden kein Überwachungs- Mobilfunkanbieter"
  2. T-Mobile: "Wir werden kein Überwachungs- Mobilfunkanbieter"

Technisch gesehen können sowohl Voice-over-IP-Software als auch die Instant Messenger von MSN, Yahoo und Co auf den Smartphones installiert und mit dem Web'nWalk-XL-Tarif genutzt werden. Der Kunde wird dabei allerdings vertragsbrüchig.

T-Mobile begründet den Nutzungsausschluss damit, dass Drittanbieter wie Skype das Netz des größten deutschen Mobilfunkers für ihren Dienst nutzen würden. Damit hätte der Konzern keine Kontrolle mehr über die Qualität der übermittelten (Sprach-)Daten. Um seinen guten Ruf in Sachen Übertragungsqualität nicht zu gefährden, will T-Mobile die Kontrolle nicht aus der Hand geben.

In Wahrheit dürfte die Angst um die Zukunft dahinter stecken: Der Datentausch über das Internet wird immer größere Ausmaße annehmen. T-Mobile möchte die Weichen für die Nutzung der zukünftigen Dienste schon heute stellen und sich damit ein Stück vom Kuchen sichern.

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Kontrollieren will T-Mobile aktuell jedoch nicht, welcher Kunde welche Schritte im Netz unternimmt und ob er die verbotenen Dienste benutzt. "Wir werden kein Überwachungs-Mobilfunkanbieter werden, da sage ich ein klares Nein", so T-Mobile-Sprecher Husam Azrak. Wohl aber überlegt der magentafarbene Konzern, in Zukunft Angebote wie Skype oder Instant Messaging netzseitig zu sperren.

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T-Mobile: "Wir werden kein Überwachungs- Mobilfunkanbieter" 
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Funky1 16. Jul 2008

Man kann die Nachrichten nicht sperren, aber der ISP/Mobilfunkanbieter setzt einfach den...

Funky303 16. Jul 2008

Mobiles Inet anbieten wollen sie nicht, sondern von ihnen kontrollierbare und steuerbare...

plumps 04. Apr 2008

Wenn die Ziel-IP eine IP von Skype ist, ist die Sache schon geklärt. Bei SIP siehts...

brusch 24. Mai 2006

Da hast Du Deinen Feierabendfrust (oder kommst Du gerade aus dem Hort?) mal wieder...

brusch 23. Mai 2006

... Is nicht legal .... Die fetten Provider haben viele Angestellte, die haben eine...


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