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SAP-Gründer denkt über Fusion nach

Hasso Plattner: Nur IBM, Microsoft und Google kommen in Frage. In einem Interview gab SAP-Mitbegründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner an, dass er sich einer Übernahme oder Fusion des größten europäischen Softwareherstellers nicht widersetzen wolle.
/ Nico Ernst
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"Das muss man emotionsfrei sehen" , sagte Plattner in einem Interview(öffnet im neuen Fenster) mit der Financial Times Deutschland. Er wolle sich jeder Entscheidung der Aktionäre beugen, wenn diese einen Verkauf von SAP oder die Fusion mit einem anderen Unternehmen beschließen würden. Auf Plattners Zustimmung kommt es dabei auch an, hält der Mitbegründer des Unternehmens doch rund 11 Prozent der Aktien.

Die Konzerne, die an SAP Interesse haben und sich einen derartigen Deal auch leisten können, benannte Plattner ebenfalls: "Es gibt doch nur drei potenzielle Käufer: IBM, Microsoft und Google. Mehr sehe ich nicht." Die einzelnen Unternehmen kommentierte Plattner nicht weiter, Microsoft scheint jedoch außer Konkurrenz zu laufen: Bereits Ende 2003 verhandelten die beiden Software-Riesen über eine Fusion, kamen jedoch im Frühjahr 2004 zu dem Ergebnis, sich nicht zusammenzuschließen. SAP und Microsoft gaben damals zwar an, dass die Aufgabe zu groß wäre. Bis heute halten sich aber hartnäckige Gerüchte, dass die Fusion auch wegen kartellrechtlicher Probleme verworfen wurde.


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