• IT-Karriere:
  • Services:

Britische Regierung will Schlüssel-Herausgabe erzwingen

ZDNet UK: Bis zu zwei Jahre Haft, wenn Verdächtige Schlüssel nicht preisgeben

Die britische Regierung will die Möglichkeiten der Polizei verbessern, wenn es darum geht, Einblick in verschlüsselte Daten zu erhalten. Organisationen und Einzelpersonen sollen durch eine Gesetzesänderung gezwungen werden können, ihre Daten zu entschlüsseln bzw. die Schlüssel an die Strafverfolgungsbehörden herauszugeben. Andernfalls drohen bis zu zwei Jahre Haft, berichtet ZDNet UK.

Artikel veröffentlicht am ,

Eine entsprechende Regelung ist im dritten Teil der "Regulation of Investigatory Powers Act" (RIPA) vorgesehen. Das Gesetz wurde bereits 2000 erlassen, der dritte Teil ist bislang aber nicht in Kraft getreten. Nun aber plane das britische Home Office, die im dritten RIPA-Teil enthaltenen Regelungen umzusetzen, heißt es in einem Bericht von ZDNet UK.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Hannover
  2. WEINMANN Emergency Medical Technology GmbH & Co. KG, Hamburg

Mit einer zunehmenden Nutzung von Verschlüsselung steigen auch die Probleme für die Strafverfolgungsbehörden. Darauf hatte bereits der Sicherheitsexperte und Cambridge-Professor Ross Anderson hingewiesen. Er empfahl der britischen Regierung auch, einen Nachschlüssel bzw. eine Hintertür für Windows Vista einzufordern: "In Fällen von Missbrauch müssen Richter in der Lage sein, das Aufsperren des Rechte-Management-Mechanismus anzuordnen", so Anderson damals gegenüber Golem.de. Solche Forderungen weist Microsoft allerdings vehement zurück.

Das Gesetz würde der Polizei die Möglichkeit geben, die Herausgabe von Schlüsseln anzuordnen oder Verdächte zur Entschlüsselung ihrer Daten zu zwingen. Bei Weigerung drohen dann bis zu zwei Jahre Haft. Terrorverdächtigen drohen in solch einem Fall schon heute bis zu fünf Jahren Haft.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-20%) 47,99€ (Release April 2021)
  2. (u. a. Star Wars: Squadrons für 29,99€, Star Wars Jedi: Fallen Order für 29,99€, Star Wars...

Ilja 17. Jan 2008

Fuer das gleiche Verbrechen nicht. Aber es ist ja eine erneute Weigerung, die auf eine...

Ilja 17. Jan 2008

Pech. Wen juckt das schon? Wenn grundlegende Rechtsstaatsprinzipien abgeschafft werden...

strikeanywhere 26. Jun 2006

Hat jemand das Buch der SS Staat gelesen ?? Himmler hätte sowas auch gefallen....

pc_hero 28. Mai 2006

"Organisationen und Einzelpersonen sollen durch eine Gesetzesänderung gezwungen werden...

:-) 21. Mai 2006

Wenn du allein auf der Erde lebst, lautet das "Grundgesetz": "Du darfst alles tun und...


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Valhalla angespielt

Im Video zeigt Golem.de selbst aufgenommenes Gameplay aus Assassin's Creed Valhalla. In dem Actionspiel treten die Spieler als Wikinger in England an.

Assassin's Creed Valhalla angespielt Video aufrufen
Mobilfunk: UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet
Mobilfunk
UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet

Sie haben Deutschland zum Mobilfunk-Entwicklungsland gemacht und wurden heute mit dem Nobelpreis ausgezeichnet: die Auktionstheorien von Paul R. Milgrom und Robert B. Wilson.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Coronakrise Deutsche Urlaubsregionen verzeichnen starke Mobilfunknutzung
  2. LTE Telekom benennt weitere Gewinner von "Wir jagen Funklöcher"
  3. Mobilfunk Rufnummernportierung darf maximal 7 Euro kosten

Shifoo: Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform
Shifoo
Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform

Beratung, die IT-Profis in Job & Karriere effizient und individuell unterstützt: Golem.de startet die Video-Coaching-Plattform Shifoo. Hilf uns in der Betaphase, sie für dich perfekt zu machen, und profitiere vom exklusiven Angebot!

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Verstärkung für die Redaktion
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht CvD (m/w/d)
  3. In eigener Sache Die 24-kernige Golem Workstation ist da

Apple: iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder
Apple
iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder

Das iPhone 12 ist mit einem 6,1-Zoll- und das iPhone 12 Mini mit einem 5,4-Zoll-Display ausgerüstet. Ladegerät und Kopfhörer fallen aus Gründen des Umweltschutzes weg.

  1. Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max werden größer
  2. Apple iPhone 12 verspätet sich
  3. Back Tap iOS 14 erkennt Trommeln auf der iPhone-Rückseite

    •  /