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Freie Datenbank für Spiele-Innovationen sucht Helfer

Game Innovation Database für Wissenschaftler, Spieleentwickler und Spielefans. Das Entertainment Technology Center (ETC) der britischen Carnegie-Mellon-Universität hat es sich zum Ziel gesetzt, mit einer Wikipedia-ähnlichen Online-Datenbank die Innovationen in der Geschichte der Computer- und Videospiele zu katalogisieren. Das "Game Innovation Database" (GIDb) getaufte Wiki soll letztlich als historische Datenbank, als Lernhilfe und als Infomationsquelle für Entwickler sowie interessierte Fans dienen.
/ Christian Klaß
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"Videospiele waren und sind weiterhin ein Bereich, in dem Innovationen blühen" , so Projektberater Jesse Schell, ein Dozent der Unterhaltungstechnologie, der sich an der ETC auf Spiele-Design spezialisiert hat. "So viele Videospiel-Innovationen sind so schnell passiert, dass es die Gefahr gibt, dass viele faszinierende Innovation vergessen werden. Wir haben die Game Innovation Database deshalb gegründet, um eine historische Aufzeichnung davon zu haben, welche Innovationen wann auftauchten und warum sie wichtig sind. "

Um die Bewahrung alter Spiele dreht sich die GIDb weniger. Laut Justin Cinicolo, einem der Entwickler des Projekts, will man vor allem dabei helfen, mit Blick auf die innovative Vergangenheit künftige Spiele noch kreativer zu machen. Dazu werden neben den Daten zu den jeweiligen Spielen auch deren Innovationen aufgelistet.

Die Videospiel-Enzyklopädie GIDb findet sich unter www.GameInnovation.org(öffnet im neuen Fenster) . Dort kann einerseits mitgeholfen werden, die Daten zu erweitern und zu korrigieren, andererseits kann über die Inhalte und Innovationen diskutiert werden.


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