StarForce will Vertrauen zurückgewinnen
Der meist bei Spielen zum Einsatz kommende Kopierschutz gräbt sich als Low-Level-Treiber tief ins Windows-System ein. Dies bringt Kritikern zufolge Sicherheitsrisiken und Kompatibilitätsprobleme mit sich, die StarForce aber jeweils energisch zurückwies. Auf eigenen Webseiten(öffnet im neuen Fenster) widmen sich besorgte Kunden dem StarForce-Kopierschutz und informieren sich gegenseitig, in welchen Spielen er zum Einsatz kommt.
Spielehersteller Ubisoft teilte zwar mit, dass der eigene Support verschwindend wenige, mit StarForce zusammenhängende Probleme registriere, verkündete aber dennoch, den Kopierschutz nicht mehr einsetzen und gegen etwas anderes austauschen zu wollen. Auslöser waren Beschwerden von Kunden - die letztlich in einer Klage in den USA mündeten.
Die für Teilnehmer teuren Windows-XP-Kompatibilitätstests ("Designed for Windows XP") führt das Unternehmen VeriTest für Microsoft aus. Die von StarForce eingereichte FrontLine-Version 4.0 ist recht neu, es ist zu vermuten, dass sie noch bei keinem verkäuflichen Spiel zum Einsatz kommt. Bei bisher mit StarForce-geschützten Spielen dürfte eher die Version 3.x genutzt werden. Die Zusage, in Zukunft alle Versionen testen zu lassen, ist also eher als vertrauensbildende PR-Maßnahme für die Zukunft zu sehen.