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Oracle unterstützt Open-Source-Projekte

Freie Referenzimplementierung des Java Persistence APIs. Oracle möchte sich an mehreren Open-Source-Projekten beteiligen und hat in diesem Zusammenhang auch angekündigt, eigene Komponenten freizugeben. Dazu zählen Application Development Framework (ADF) Faces und eine Ajax-Benutzeroberfläche. Ferner stammt die erste Implementierung des Java Persistence APIs von Oracle und ist auch als Open Source zum Download verfügbar.
/ Julius Stiebert
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Oracle hat nach eigenen Angaben bereits über 100 Application Development Framework Faces an das Apache-MyFaces-Projekt abgegeben. Das MyFaces-Projekt bietet eine freie Implementierung von Java Server Faces an. Zudem möchte Oracle eine neue Ajax-Benutzeroberfläche als Open Source veröffentlichen.

Ferner will der Datenbankanbieter die Projekte Groovy und Grails unterstützen. Groovy ist eine Skriptsprache, die sich in Verbindung mit Java Virtual Machines verwenden lässt. Bei Grails handelt es sich um ein in Groovy geschriebenes Framework. Auch der Einsatz von PHP zusammen mit serverseitigen Java-Applikationen soll gefördert werden.

In welchem Rahmen die Projekte genau unterstützt werden sollen, gab Oracle nicht bekannt. Allerdings ist dem Softwareanbieter nach eigenen Angaben daran gelegen, Java Server Faces mit Ajax zu kombinieren, um so neue Webapplikationen zu ermöglichen. Durch die Unterstützung der Open-Source-Projekte soll diese Entwicklung beschleunigt werden.

Ferner gab Oracle bekannt, dass die erste Implementierung des Java Persistence APIs verfügbar ist. Das API kommt in der Java Platform Enterprise Edition 5 zum Einsatz und auch Oracles Referenzimplementierung ist in diesem Paket enthalten. Über so genannte Annotations (Anmerkungen) sollen sich mit Enterprise-JavaBeans-API 3.0 alte Java-Objekte in Webservices konvertieren lassen, zusammen mit dem Java Persistence API auch persistent. Die Referenzimplementierung steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit und unterliegt den Bestimmungen der Common Development and Distribution License (CDDL).


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